Frommholz
50. Firmenjubiläum für Dirk-Walter Frommholz
Am 1. April ist es soweit: Dirk-Walter Frommholz feiert sein 50. Firmenjubiläum. Seine Unternehmer-Laufbahn begann am 1. April 1965 im väterlichen Betrieb als 5. Generation. Vater Harald und Großvater Walter
Am 1. April ist es soweit: Dirk-Walter Frommholz feiert sein 50. Firmenjubiläum. Seine Unternehmer-Laufbahn begann am 1. April 1965 im väterlichen Betrieb als 5. Generation. Vater Harald und Großvater Walter haben ihn als Lehrling nicht geschont – in zweieinhalbjähriger Lehrzeit durchlief er damals alle Abteilungen. Diese Zeit mit den drei Generationen ist ihm als „schönste Zeit“ in Erinnerung geblieben.
Nach Lehre, Wehrdienst und Studium zum Diplom-Ingenieur und Wirtschaftsingenieur trat er dann 1973 direkt in die Geschäftsleitung bei Frommholz ein. Grund dafür war eine plötzliche schwere Erkrankung seines Vaters. „Ich hatte das Glück, dass eine sehr gute Führungsmannschaft mir mit Rat und Tat zur Seite stand, ohne die ich sicher große Probleme gehabt hätte“, so Dirk-Walter Frommholz. Durch den Tod seines Vaters wurde er dann im April 2000 alleiniger Geschäftsführer.
Seit 2009 bildet Sohn Gero Walter Frommholz gemeinsam mit seinem Vater die Geschäftsführung. Bei der 150-Jahr-Feier des Unternehmens übergab Dirk-Walter Frommholz die traditionelle Tabakdose, die seit 1859 an die nachfolgende Generation überreicht wird. „Im Führungsteam lernen, das hat bei mir wunderbar funktioniert. Und so wurde Gero gut auf die Aufgaben vorbereitet. Mit dem Rückhalt der Familie, so wie ich ihn in diesen Jahren erlebt habe, wird die Erfolgsgeschichte des Unternehmens bestimmt fortgeschrieben, auch wenn die Zeiten sich sehr geändert haben und nicht leichter werden“, betont der Jubilar.
Frommholz Polstermöbel ist ein Traditionsunternehmen. Das gilt auch für den Standort Spenge, für den der Möbelproduzent auch in schwierigen Zeiten immer gekämpft hat. 1995 wurde er für seine unternehmerischen Leistungen zum Unternehmer des Jahres OWL gewählt. Für Dirk-Walter Frommholz gehörte das Engagement fürs regionale Umfeld fest zum Selbstverständnis eines Unternehmers. „Wir profitieren selbst von den positiven Standortfaktoren. Deshalb werden wir alles versuchen, diese zu sichern und weiter auszubauen.“
Heute ist der engagierte Unternehmer als Chef der Produktion weiterhin aktiv – auch in den Verbänden der Möbelbranche. Als ehemaliger Vizepräsident der IHK Ostwestfalen und Mitglied anderer Gremien setzte er sich für den Wirtschaftsstandort Ostwestfalen ein. Als Gründungsmitglied und Präsident engagiert er sich im Herforder Rotary Club.

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