Ikea International

4,7 Prozent Plus

Für das Geschäftsjahr 2018, das am 31. August zu Ende ging, meldet der Ingka Konzern für Ikea einen Einzelhandelsumsatz von 34,8 Mrd. Euro (Geschäftsjahr 2017: 34,1 Mrd. Euro). Das heißt währungsbereinigt stieg dieser um 4,7 Prozent. Inter IKEA Systems B. V., Eigentümerin des Ikea Konzepts und weltweite Franchisegeberin, gab außerdem bekannt, dass das Unternehmen inklusive aller 11 Franchisenehmer einen Gesamtumsatz von 38,8 Mrd. Euro im Einzelhandel erzielt hat.

Im Laufe des Jahres verzeichnete der Konzern in den meisten seiner 30 Märkte eine Umsatzsteigerung, wobei China einer der am schnellsten wachsenden Märkte ist. Das Unternehmen hat zwölf neue Einrichtungshäuser weltweit eröffnet, darunter das erste in Indien. Die Kundenbesuche in den 367 Ikea-Filialen stiegen immerhin um drei Prozent (838 Mio. Besucher), während die Visits bei ikea.com um zehn Prozent zulegten (insgesamt 2,35 Mrd. Besucher).

„Das war ein wirklich inspirierendes Jahr. Wir nutzen die sich schnell verändernden Rahmenbedingungen im Einzelhandel und entwickeln Ikea stetig weiter, damit wir noch leichter zu erreichen sind. Wir werden weiterhin in die Kundenbegegnung im Einrichtungshaus investieren und unsere bestehenden Vermögenswerte auf neue Weise nutzen, um z. B. unseren Einrichtungshäusern eine bedeutendere Rolle in unserem Fulfillment-Netzwerk zukommen zu lassen. Darüber hinaus erkunden wir neue Formate in den Innenstädten mit dem Ziel, die Begegnung mit unseren Kunden sowohl physisch als auch digital zu verbessern", sagt Jesper Brodin, Geschäftsführer des Ingka Konzerns.

Neben der wirtschaftlichen Strategie von Ikea engagiert sich das Unternehmen auch für die Umwelt. Das Ziel ist es, bis 2030 „planet & people positive“, d. h. ressourcenunabhängig, zu sein und sich darauf zu konzentrieren, gemäß den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft zu arbeiten, dem Klimawandel entgegenzuwirken, die Gleichstellung zu fördern und gleichzeitig das Unternehmen weiterzuentwickeln und auszuweiten, heißt es aus Schweden. Als Schritt in diese Richtung hat sich der Ingka Konzern vor kurzem dazu verpflichtet, Kunden in fünf Großstädten (in Paris, Amsterdam, New York, Los Angeles und Shanghai) eine emissionsfreie Lieferung von Waren nach Hause zu ermöglichen.

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