ZVEI
4,5 Prozent Inlandsminus bei Haushalts-Großgeräten
Um 4,5 Prozent auf 4,4 Mrd. Euro rutschte der Umsatz hierzulande mit Haushalts-Großgeräten nach den vorläufigen Zahlen des ZVEI für 2007. Dazu haben eindeutig die Mehrwertsteuer-Erhöhung und vorgezogene Käufe beigetragen,
Um 4,5 Prozent auf 4,4 Mrd. Euro rutschte der Umsatz hierzulande mit Haushalts-Großgeräten nach den vorläufigen Zahlen des ZVEI für 2007. Dazu haben eindeutig die Mehrwertsteuer-Erhöhung und vorgezogene Käufe beigetragen, so lautet die Einschätzung des Branchenverbands. Damit besteht immerhin Hoffnung, dass sich die aktuelle Nachfrageschwäche wieder stabilisiert. ZVEI-Vorstand Dr. Reinhard Zinkann: "Wir rechnen bei der Weißen Ware nicht mit einer anhaltenden Nachfrageschwäche im Inland. Ein erhöhter Ersatzbedarf und der klare Trend zu hochwertigen Markenprodukten sollten das Geschäft im nächsten Jahr beflügeln." Drei bis vier Prozent Plus wären in 2008 möglich.
Wachstumsträger insgesamt bleibt wie bisher der Export. Dieser kletterte in diesem Jahr um acht Prozent auf 4,9 Mrd. Euro. Besonders die Märkte in Osteuropa (an der Spitze Russland) haben sich überdurchschnittlich entwickelt. Zudem werden vom Thema Energieeffizienz Impulse erwartet.
Gegenüber der Talfahrt bei den Großgeräten – von der vor allem Waschmaschinen und Kühlschränke betroffen waren – kamen Kleingeräte in diesem Jahr auf ein Inlandsplus von fast fünf Prozent (Gesamtumsatz: 1,9 Mrd. Euro). Hier schnitten wiederum Kaffeeautomaten und Geräte zur Körperpflege mit zweistelligem Plus ab.

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