MHK-Branchenabend
360-fache Standortbestimmung für Küchen aus Deutschland
360 Anmeldungen für den MHK-Branchenabend. So viele gab es noch nie. Alles, was Rang und Namen hat, versammelte sich anlässlich der westfälischen Küchenhausmessen in Enger. Der MHK-Vorstandsvorsitzende Hans Strothoff freute
360 Anmeldungen für den MHK-Branchenabend. So viele gab es noch nie. Alles, was Rang und Namen hat, versammelte sich anlässlich der westfälischen Küchenhausmessen in Enger. Der MHK-Vorstandsvorsitzende Hans Strothoff freute sich ob des großen Andrangs. In seiner Rede betonte er die positiven Prognosen für die "Living Kitchen", hob aber auch insbesondere die Bedeutung der Hausmessen im Herbst hervor: "Nirgendwo anders lassen sich Produkte so schön, umfassend und mit so viel Persönlichkeit und Emotionen präsentieren, wie in den eigenen Ausstellungsräumen. Dafür meinen Dank an alle Aussteller". Des Weiteren forderte er den Schulterschluss von Industrie und Handel, um den Vertrieb über das Internet zu regeln.
Eine Standortbestimmung verkündetete Dr. Markus Miele, der die Gäste mit einer privaten Anekdote begrüßte: Gerade habe er mit seinem Sohn Hausaufgaben gemacht. Wie sein Sohn müsse auch die Branche ihre Hausaufgaben machen. In diesem Zuge lobte er die besondere Qualität des krisenfesten Küchenstandortes Deutschland. "Die deutschen Hausgerätehersteller schaffen es in beispielhafter Weise, Leistung, Komfort, Energieeffizienz, Design und Markenprestige in Einklang zu bringen". Dies helfe nicht nur in den angestammten Märkten Europas, sondern auch und gerade in den aufstrebenden Volkswirtschaften Asiens – wo in den schnell wachsenden Mittel- und Oberschichten Qualität und Design "Made in Germany" beziehungsweise "Made by German Companies" höher im Kurs stehen als der Preis oder patriotische Befindlichkeiten.
Um den technologischen Vorsprung zu halten oder gar auszubauen und mit der "für uns typischen Kunden- und Serviceorientierung zu kombinieren", sollte es jedoch auch gelingen, preisaggressive Wettbewerber fernöstlicher Provenienz auf Distanz zu halten, so Dr. Miele weiter. Dafür müssten neue Wege gegangen werden – angefangen bei Themen wie dem intelligenten Energiesparen und dem "Vernetzten Haus".

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