Alno

3. Quartal bestätigt den Kurs – neue Handelsbeteiligung in Skandinavien

Bei 392,9 Mio. Euro Umsatz liegt der Alno-Konzern in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres und somit um 3,7 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Zugleich hat sich das Ebitda von

Bei 392,9 Mio. Euro Umsatz liegt der Alno-Konzern in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres und somit um 3,7 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Zugleich hat sich das Ebitda von -22,4 auf -2,2 Mio. Euro verbessert. Sowohl im Umsatz als auch beim Gewinn wurden dabei Sondereffekte in Höhe von 25 Mio. Euro durch den Verkauf von Impuls Küchen schon herausgerechnet. Inklusive Sondereffekte kommt das Ebitda auf 22,5 Mio. Euro.

Allein das dritte Quartal habe ein Plus von 6,9 Prozent gebracht. Ohne die Schweizer AFP erzielte der Konzern von Januar bis September 293,2 Mio. Euro Umsatz und somit 5,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Ebitda belief sich auf -3,6 Mio. Euro ohne Sondereffekte. Die AFP (Piatti Küchen/Alno Inox) selbst lag aufgrund des schwächeren Objektgeschäfts mit 1,2 Prozent leicht unter dem Vorjahresumsatz und erreichte bis September 100,5 Mio. Euro. Durch Effizienzprogramme habe sich das Ebitda bei den Schweizern jedoch verbessert und kam mit 1 Mio. Euro (2014: -5,7 Mio. Euro) in die „schwarze Zone“.

Bekanntlich setzt Alno auch in den deutschen Werken seine Restrukturierung fort, wozu u. a. der Abbau von rund 100 Arbeitsplätzen vorzugsweise im administrativen Bereich und bei Leitungsfunktionen gehört, währenddessen die Aktivitäten immer mehr in Richtung Pfullendorf verlagert werden. Laut „Westfalenblatt" werden in diesem Zuge 50 Stellen bei Wellmann in Enger wegfallen, die übrigen Vorhaben verteilen sich auf die Standorte Pfullendorf und Coswig. Die Verhandlungen laufen noch.

Erneut sieht sich CEO Max Müller angesichts der Zahlen in seinem Kurs bestätigt und will vor allem die Internationalisierung ausbauen. Dazu zählt auch die neue Beteiligung mit 61 Prozent an der schwedischen Küchenhandelskette Nordic AB seit 1. Oktober. Diese betreibt drei eigene und drei von externen Händlern geführte Küchenstudios. Künftig sind weitere eigene Küchenstudios geplant, um die Expansion des Projektgeschäftes in Skandinavien voranzutreiben. Alno sei damit einer der ganz wenigen Küchenhersteller, die in Skandinavien aktiv sind, betont Müller. Er selbst hatte kürzlich nochmals 900.000 Alno-Aktien erworben. Deren Wert hat sich mittlerweile auf einen Dauertief-Tiefpreis um die 60 Cent eingependelt.