Beschlägespezialist Blum ist für die Zukunft gut aufgestellt.

Blum

2,8 Prozent Umsatzplus

Mit einer Umsatzsteigerung von 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 1.839,42 Mio. Euro hat der Beschlägehersteller Blum am 30. Juni das Geschäftsjahr 2017/2018 abgeschlossen. Bereinigt um Währungseffekte betrug das Wachstum fünf Prozent. Über 120 Länder beliefert Blum weltweit und ist mit 30 Tochtergesellschaften bzw. Repräsentanzen international aktiv. Die Übergabe an die 3. Generation wurde mit dem 1. Juli 2019 auch schon fixiert.

„Die hohe Leistungsbereitschaft unserer weltweiten Mannschaft sowie die überaus gute Zusammenarbeit zwischen allen Abteilungen und Organisationen sind ein sehr wichtiger Erfolgsfaktor unseres Unternehmens“, unterstreicht Geschäftsführer Gerhard E. Blum die Bedeutung der Mitarbeiter. Weltweit arbeiteten im vergangenen Wirtschaftsjahr im Durchschnitt 7.509 Personen beim Beschlägehersteller. Das entspricht einem Zuwachs von 368 Mitarbeitern gegenüber dem Vorjahr.


In Vorarlberg konnte die erste Produktionshalle des neuen Stanzzentrums in Dornbirn – das Werk 8 – fertiggestellt werden, der Umzug hat bereits vor dem Betriebsurlaub begonnen. Zeitgleich wird das Hochregallager mit 11.600 Stellplätzen in Betrieb gehen. Die zweite Produktionshalle dieses Werks wird im April 2019 bezugsfertig sein. Das neue Verwaltungsgebäude im Werk 2 in Höchst wird zwischen September und Dezember dieses Jahres bezogen. Ein bedeutender Anteil der Investitionen fließt in die Verbesserung der weltweiten Marktorganisationen von Blum. So ist in Polen ein neues Hochregallager in Betrieb gegangen und in der Slowakei wurde ein Schauraum eröffnet. In Portugal ist die Erweiterung der Büro- und Lagerräume bis September 2018 abgeschlossen. Die Gesamtinvestitionen für die Blum-Gruppe beliefen sich im Wirtschaftsjahr 2017/2018 auf 216 Mio. Euro.

Blum ist ein sorgsamer Umgang mit Umwelt und Ressourcen wichtig. Deshalb investiert der Beschlägespezialist bereits seit Jahrzehnten in umweltschonende Maßnahmen. Seit Anfang 2018 bezieht Blum am Standort Österreich die gesamte Strommenge zu 100 Prozent aus zertifizierter Wasserkraft. Mit dieser Maßnahme wird der Beschlägehersteller seine CO2-Emissionen in Österreich um deutlich mehr als ein Drittel senken.

Die Übergabe an die nächste Generation in der Julius Blum GmbH wird im laufenden Wirtschaftsjahr eingeleitet. Die Geschäftsführer Gerhard E. Blum, Philipp Blum und Martin Blum leiten seit  Juli 2018 gemeinsam mit den langjährigen Mitarbeitern Urs Bolter (Geschäftsführer Blum International Consulting) und Gerhard Humpeler (Leiter Finanzen) das Unternehmen. Die Geschäftsleitung und die Mitglieder des Führungskreises werden mit Beginn des Wirtschaftsjahres 2018/2019 in definierten Schritten die Verantwortungsbereiche von Gerhard E. Blum übernehmen. Dieser wird nach der Übergabe am 1. Juli 2019 gemeinsam mit seinem Bruder Herbert die Geschäftsführung der Holdinggesellschaft der Blum-Gruppe wahrnehmen.

„Das neue Wirtschaftsjahr ist mit verhaltenem Optimismus geplant. Die weitere wirtschaftliche Entwicklung ist mit einigen Fragezeichen bzw. Unsicherheiten behaftet. Einerseits ist in Europa die Abwicklung des Brexits nach wie vor nicht geklärt und auch die Richtung, in die sich die EU bewegen soll. Andererseits beobachten wir mit großer Besorgnis die Zunahme nationaler Interessen, wie z.B. die gegenseitige Verhängung von Strafzöllen, genauso wie die Eskalation von Wirtschaftssanktionen“, gibt Gerhard E. Blum eine vorsichtige Einschätzung des neuen Wirtschaftsjahres.

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