Bauknecht

2,5 Prozent Plus in 2005

Um 2,5 Prozent auf 747,2 Mio. Euro legte der Umsatz 2005 von Bauknecht zu. Dabei musste die deutsche Whirlpool-Tochter hierzulande 3,4 Prozent Einbußen hinnehmen, konnte diese aber durch Erfolge im

Um 2,5 Prozent auf 747,2 Mio. Euro legte der Umsatz 2005 von Bauknecht zu. Dabei musste die deutsche Whirlpool-Tochter hierzulande 3,4 Prozent Einbußen hinnehmen, konnte diese aber durch Erfolge im Export (Anteil 62 Prozent) wieder ausgleichen. Immerhin sei auch das Inlandsgeschäft margenträchtiger verlaufen, so die offizielle Pressemitteilung.
Wie schon im Vorjahr sorgte die 9 Kilo-Waschmaschine "Access" (resp. "Big"), die vor allem für den US-Markt produziert wird, für einen Nachfrageschub. Nach dem Start in 2001 kommt 2007 (in Europa ein Jahr später) das Nachfolgemodell im neuen Design mit neuer Sensorik und verbesserter Bedienung. Insgesamt steigerte sich die Jahreskapazität der in Schorndorf hergestellten Waschmaschinen auf 870.000 Geräte. Auch in den Bereichen Trocknen, Spülen und Kochen habe Bauknecht zugelegt. Andererseits reduzierte sich jedoch die Produktion im Geschirrspüler-Werk Neunkirchen, sodass Ende 2005 insgesamt 2.106 Mitarbeiter bei Bauknecht beschäftigt waren – das sind 98 weniger Mitarbeiter als im Jahr zuvor. Zwar habe auch die Zusammenarbeit mit dem Alno-Konzern das Einbaugerätegeschäft positiv beeinflusst, doch schlummere darin noch weitaus mehr Potenzial, wie Geschäftsführer Werner Devinck kürzlich im Gespräch mit der "möbel kultur" erklärte.