KüchenTreff

25 neue Händler in Holland – viel Profilarbeit in der Pipeline

Mit rund 400 Studios bzw. 340 Händlern können sich die Mitglieder des KüchenTreff-Verbands weiterhin gut am Markt behaupten. Insgesamt 38 Newcomer kamen 2017 hinzu, davon allein 25 in den Niederlanden,

Mit rund 400 Studios bzw. 340 Händlern können sich die Mitglieder des KüchenTreff-Verbands weiterhin gut am Markt behaupten. Insgesamt 38 Newcomer kamen 2017 hinzu, davon allein 25 in den Niederlanden, sodass hier nach rund fünf Jahren schon 110 Mitglieder bzw. 120 Studios zum Verbund gehören. In Deutschland sind es 230 Mitglieder bzw. 280 Studios. Auch in Belgien (2 Häuser) Rumänien (15) und Polen (2) ist der KüchenTreff vertreten. Dies wurde auf der JHV am Wochenende in Köln bekannt gegeben. Der Außenumsatz stieg parallel um 3,8 Prozent, wobei der Durchschnittswert der verkauften Küchen aktuell bei 8.600 Euro liegt.

Auch beim KüchenTreff habe sich ein Alno-Effekt mit entsprechend abgeschwächtem Umsatz gezeigt, erklärte Prokurist Marko Steinmeier – allerdings eher mittelbar durch die Lieferprobleme bei den Mitbewerbern. Und die Lieferzeiten betragen zum Teil immer noch acht bis zehn Wochen bei den Lieferanten Nobilia, Häcker und Bauformat.

Um die Händler zu stärken, geht es auch weiterhin um die Verbreitung der Vertriebsmarke KüchenTreff, was bereits von 120 Händlern im Außenauftritt realisiert wird. Doch wichtiger sei noch, den Händler als Marke vor Ort zu etablieren, wie Steinmeier betonte. Zu diesem Zweck hatte der KüchenTreff schon im letzten Jahr die Weiterentwicklung der DNA zum Thema einer Arbeitsgruppe gemacht. Viel Input zur Kundengewinnung und -bindung lieferten in Köln die Workshops mit insgesamt sechs Beiträgen von der effektiven Bespielung der Social-Media-Kanäle bis zu Anregungen fürs Contentmarketing.

Egal ob digital oder real vor Ort: Den Kunden nicht als König, sondern als „Gott“ anzusehen, bleibe für den serviceorientierten Fachhandel das wichtigste, betonte Verbandschef Franz Bahlmann. Dieser zog sich diesmal zugunsten der jüngeren Generation etwas aus dem Rampenlicht zurück, denn bekanntlich übernehmen nun die Prokuristen Daniel Borgstedt und Marko Steinmeier sukzessive das Management. Bis sich Bahlmann in den Ruhestand verabschiedet, wird es aber wohl noch eine Weile dauern.

Den ausführlichen Bericht zur Jahreshauptversammlung lesen Sie in der Mai-Ausgabe der „möbel kultur“.