Hamburg

25 Hours-Hotel geht in der HafenCity vor Anker

Taugt Seemannsgarn als Konzept für ein Hotel? Aber klar. Zumindest wenn der Hotelier Kai Hollmann heißt und das Hotel in der HafenCity Hamburg vor Anker geht. 25 echte Seemanns-Geschichten von

Taugt Seemannsgarn als Konzept für ein Hotel? Aber klar. Zumindest wenn der Hotelier Kai Hollmann heißt und das Hotel in der HafenCity Hamburg vor Anker geht. 25 echte Seemanns-Geschichten von Matrosen aus aller Welt ließ sich das Team, bestehend aus Architekt Stephen Williams, Interieur-Expertin Conni Kotte, der Event-Agentur Labor, CEO Christoph Hoffmann und General Manager Henning Weiss, erzählen. Aus diesen Storys entwickelten die Kreativen die visuelle Hotel-Welt des Hauses. Eine coole Bleibe für "unkomplizierte Großstadtindianer" soll es werden. Hört sich abenteurlich an. Und das ist es auch. Denn hier erwartet die Gäste kein Standard-Design von der Stange, sondern echte Raritäten auf Flohmärkten zusammengesucht, die dem anspruchsvollen, außergewöhnlichen Ambiente eine authentische Note geben. "Am Anfang stand Ringelnatz' fiktiver Seemann Kuttel Daddeldu mit seiner ehrlichen und auch mal schlüpfrigen Art. Im Laufe der Recherche sind wir dann auf das Hamburger Seemannsheim Duckdalben gestoßen, wo wir uns über Wochen mit echten Seeleuten ausgetauscht haben", erzählt Hoteldirektor Henning Weiss.[page_break]
Das Ergebnis konnte zum gestrigen Presse-Termin in Form eines Musterzimmer besichtigt werden: Holzschreibtische im Seemanns-Kisten-Design, Tapeten, die an Tatoos auf muskelbepackten Matrosen-Oberarmen erinnern, ein beleuchtbarer Globus auf jedem Zimmer und eine barbusige Seemannsbraut, die eine Wand im Badezimmer ziert, schaffen heimeliges Hafen-Feeling.
Eröffnet wird das 170-Zimmer-Haus im März 2011, dann soll auch die Freiluft-Sauna auf dem Dach und das Restaurant im Erdgeschoss mit Blick auf die Hafenkräne fertig sein. Das Haus ist das vierte 25 Hours-Hotel in Deutschland, iniitiert vom Hamburger Erfolgs-Hotelier Kai Hollmann. Das erste steht in Hamburg-Bahrenfeld, zwei weitere empfangen ihre Gäste in Frankfurt a. M. Allesamt gut ausgelastet, wird sich Hotel-Chef Weiss um mangelnde Gäste wohl kaum Gedanken machen müssen.