Hans Hermann Hagelmann, Vorsitzender BMK

BMK

21 % Umsatzplus für Küchenspezialisten im ersten Halbjahr 

Im ersten Halbjahr des laufenden Jahres konnten die Küchenspezialisten ein Plus von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum erwirtschaften. Dies ergab eine Umfrage, die der Bundesverband Mittelständischer Küchenfachhandel bei seinen etwa 3.000 Händlern durchgeführt hat.

Das teilweise bereits seit Mai 2020 überraschend hohe Niveau bei den Auftragseingängen konnte im Schnitt nochmal gesteigert werden, so wird der Auftragsbestand von 58 Prozent der Befragten als besser, von 32 Prozent als etwa gleich und nur von 10 Prozent als schlechter im Vergleich zu 2020 bewertet. Bei den Auftragsgrößen ist nach einer moderaten Stagnation im letzten Jahr ebenfalls wieder ein positiver Trend zu verzeichnen. So melden immerhin 34 Prozent der Küchenspezialisten höhere Auftragsvolumina und lediglich 2,5 Prozent geringere. Die Handelsspannen bewegen sich auf Vorjahresniveau.

Die Ergebnisse signalisieren, dass trotz teils erheblicher Schwierigkeiten bei der Lieferfähigkeit zahlreicher Hersteller, insbesondere im Bereich Elektrogeräte, und den anhaltenden Unwägbarkeiten im Rahmen der Pandemie, der Küchenfachhandel die Nachfrage der Verbraucher bedienen kann und davon profitiert, dass das Thema Wohnen aus Sicht der Endkunden einen noch höheren Stellenwert bekommen hat. Dazu erläutert der Vorsitzende des BMK, Hans Hermann Hagelmann (Foto): „Lokale Verfügbarkeit, ein hohes Service- und Dienstleistungsniveau sowie das erstklassige Produktportfolio werden vom Verbraucher gerade in unsicheren Zeiten noch mehr gesucht und geschätzt.“ Auch wenn der Sommer bereits eine moderate Sättigung des Marktes signalisiert habe, geht er für das zweite Halbjahr von einer weiterhin positive Entwicklung auf dem Niveau von 2019 aus.

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