BBE-Möbel-Index

2016 plus 2,5 Prozent

Mit einem Zuwachs in Höhe von 2,5 Prozent hat der Möbelhandel, laut BBE-Möbel-Index, 2016 positiv abgeschlossen. Wie gehofft, haben die Händler noch einen erfreulichen Jahresendspurt hingelegt. „Wenngleich der Vorjahresvergleich durch die Verschiebung der Feiertage nicht vollständig möglich ist, konnte gerade in den wichtigen Tagen ,zwischen den Jahren‘ ein gutes Umsatzplus im hohen einstelligen Bereich erzielt werden“, erläutert Sebastian Deppe von der BBE Handelsberatung München. Die Küchenspezialisten bzw. das Segment Küche bei den Vollsortimentern schloss erwartungsgemäß etwas besser ab (+ 3,1 %), die Discounter lagen im Durchschnitt (+ 2,4 %).

Der BBE-Index stimmt somit überein mit den Zahlen des BVDM, der Anfang der Woche ebenfalls ein Plus von 2,5 Prozent vermeldet hatte. Demnach lag der Gesamtumsatz des Möbel-, Küchen- und Einrichtungsfachhandels bei 33,4 Mrd. Euro.

Die Daten des BBE-Möbel-Index beruhen im Wesentlichen auf den Zahlen aus dem „Chefplan Online“ (CPO). Allein hier kann die BBE auf über 100 Teilnehmer aus dem Möbelhandel zurückgreifen. Diese werden z.T. aus Einzelberatungen bzw. sonstigen Eigenerhebungen wie Erfa angereichert. Grundsätzlich sind alle Betriebstypen und -größen aus verschiedenen Einkaufsverbänden, darunter Alliance, EMV, Garant Möbel und MZE, vertreten. Wobei der Fokus deutlich auf Vollsortimentern bis 10.000 qm sowie Fachmärkten und Spezialisten liegt. Der BBE-Möbel-Index wird jeden Monat gemeinsam und exklusiv von der BBE Handelsberatung München und der „möbel kultur“ veröffentlicht.

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