Haka Küchen
2003 gut über die Runden gekommen
Eine recht positive Bilanz zog der österreichische Küchenhersteller Haka (Traun) für das abgelaufene Jahr. So habe sich der Umsatz 2003 unverändert bei 23 Mio. Euro halten können. Außerdem deute ein
Eine recht positive Bilanz zog der österreichische Küchenhersteller Haka (Traun) für das abgelaufene Jahr. So habe sich der Umsatz 2003 unverändert bei 23 Mio. Euro halten können. Außerdem deute ein spürbarer Anstieg der Nachfrage auf eine Erholung am österreichischen Markt hin.
Zuwachs gibt es für den 185 Mitarbeiter-Betrieb seit dem 1. Januar auch durch die Übernahme des insolventen Unternehmens Pehaim aus dem niederösterreichischen Gresten. Mit 20 Beschäftigten und der Kompetenz, die sich Pehaim als Spezialtischlerei und Zulieferer erworben hat, will nun Geschäftsführer Gerhard Hackl die Fertigungstiefe von Haka ausbauen. Weiterhin gelte es, dem "mörderischen Preiskampf der Großflächenanbieter" durch enge Kooperation mit dem mittelständischen Handel entgegenzusteuern. Zum Beispiel indem auch kleinere Händler gezielte Werbeunterstützung erhalten.
Für 2004 sieht Haka erhöhten Druck durch das bevorstehende "Road Pricing". "Derzeit wollen sowohl Spediteuere, Industrie und Handel die gesamte Kostenbelastung abwälzen," so Gerhard Hackl. "Es muss uns allen klar sein, dass nicht ein Einzelner allein die Kostenbelastung tragen kann. Nur eine verbesserte Kooperation von Industrie und Handel kann eine Preiserhöhung am Markt moderat ausfallen lassen."

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