Karstadt

2.000 Stellen bis 2014 weg

2.000 Mitarbeiter müssen gehen: Karstadt hat am Montag in Essen einen umfangreichen Stellenabbau angekündigt. Möglich ist dieser, weil Ende August der Sanierungsvertrag, der seit der Übernahme des Kaufhauskonzernes durch Investor

2.000 Mitarbeiter müssen gehen: Karstadt hat am Montag in Essen einen umfangreichen Stellenabbau angekündigt. Möglich ist dieser, weil Ende August der Sanierungsvertrag, der seit der Übernahme des Kaufhauskonzernes durch Investor Nicolas Berggruen galt, ausläuft.
Die Maßnahmen seien schmerzhaft, aber notwendig, zitiert Spiegel online Karstadt-Chef Andrew Jennings. "Karstadt muss seine Organisation anpassen, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben." Der Abbau bis Ende 2014 sei "unvermeidlich" und solle "so sozialverträglich wie möglich" umgesetzt werden, über Frühpensionierungen, die Nichtverlängerung von befristeten Arbeitsverträgen sowie freiwilligem Ausscheiden. Als "völlig falsches Signal" kritisiert Ver.di den Schritt.
Rund 25.000 Mitarbeiter beschäftigt Karstadt derzeit in 120 Filialen. Das Unternehmen kündigte, so Spiegel online, zum 1. September die Rückkehr zum Flächentarifvertrag an. Durch den Verzicht auf Gehaltsbestandsteilewie Urlaubs- und Weihnachtsgeld hatten Karstadt-Mitarbeiter bisher ihren Beitrag zum Erhalt des traditionsreichen Unternehmens geleistet.