Egger
200-Millionen-Euro-Anleihe/Zehn Prozent Umsatz-Minus
Der Holzwerkstoff-Riese Egger bringt eine Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Emission hat ein Volumen von 100 bis 200 Millionen Euro und eine Laufzeit von sieben Jahren. Die Zeichnungsfrist läuft von
Der Holzwerkstoff-Riese Egger bringt eine Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Emission hat ein Volumen von 100 bis 200 Millionen Euro und eine Laufzeit von sieben Jahren. Die Zeichnungsfrist läuft von heute bis zum 16. Februar. Der endgültige Zinssatz und das Emissionsvolumen werden unmittelbar vor der Zeichnungsfrist festgelegt und veröffentlicht. Lead Manager dieser Transaktion sind die BAWAG P.S.K. AG sowie die Erste Group Bank AG. Die Anleihe kann in den Filialen aller österreichischen Banken und Sparkassen ab heute gezeichnet werden.
In einer Presse-News teilt Egger mit, den Nettoerlös aus der Begehung der Anleihe für allgemeine Gesellschaftszwecke, die Tilgung und Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten sowie zur Finanzierung von Erweiterungsinvestitionen zu verwenden. "Wir wollen unsere Finanzierungsstruktur möglichst breit aufstellen, um langfristig eine sichere Basis zu haben. Das ist die Grundlage für das weitere gesunde Wachstum der Egger Gruppe", so Thomas Leissing, Sprecher und Mitglied der Egger-Gruppenleitung.
Zudem veröffentlichte das Unternehmen die Zahlen zum ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2009/2010. Mit Stichtag zum 31. Oktober 2009 wurde ein Umsatzrückgang von zehn Prozent verzeichnet. Durch das frühzeitige Umsetzen von Maßnahmen zur Kostenoptimierung konnte Egger das Halbjahresergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um über 27 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 127,7 Millionen Euro steigern.
Für das zweite Halbjahr erwartet das Unternehmen eine Stabilisierung des Marktes auf niedrigem Niveau. Egger will die Marktschwäche nutzen, um die eigene Marktposition auszubauen. Die hohe Eigenkapitalbasis und die langfristige Finanzierungsstruktur tragen dazu ebenso bei, wie vergleichsweise moderate Rohstoffpreise und bereits getätigte Investitionen in Produktionsanlagen, heißt es aus dem Unternehmen.

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