Bei Möbel Inhofer starten 20 Azubis starten - darunter drei Flüchtlinge.

Inhofer

20 Azubis starten durch - darunter drei Flüchtlinge

Gestern war es soweit: 20 Berufseinsteiger haben ihre Ausbildung bei Möbel Inhofer in Senden begonnen – darunter auch drei Flüchtlinge. Sie alle wurden von der Familie Inhofer persönlich im Unternehmen begrüßt. Insgesamt werden derzeit 60 Azubis in sechs verschiedenen Berufen ausgebildet.

„Wir hatten viele qualifizierte Bewerber. Das ist ein gutes Zeichen“, so Dr. Peter Schorr. Die Berufsausbildung habe bei Möbel Inhofer als eines der größten Handelsunternehmen in der Region seit jeher einen hohen Stellenwert, betont Edgar Inhofer. So seien allein in den vergangenen zehn Jahren rund 250 junge Menschen ausgebildet und größtenteils auch übernommen worden.

Den Einstieg ins Berufsleben ermöglicht das Unternehmen auch drei Flüchtlingen aus Afghanistan und Nigeria. Die Azubis, 20, 30 und 35 Jahre alt, werden zum Kaufmann beziehungsweise zur Fachkraft für Möbel-, Küchen und Umzugsservice ausgebildet. Alle drei haben, obwohl erst seit kurzem in Deutschland, gute Sprachkenntnisse, mehrere Praktika absolviert oder sind in Vereinen aktiv. Die Personalleitung kam über ehrenamtliche Flüchtlingsbetreuer mit den drei Männern in Kontakt.

Bei der Nachwuchssuche geht Inhofer neue, zum Teil sehr aufwendige Wege. Dazu gehören Schnuppertage. Zudem wurden mit jungen Mitarbeitern und Azubis informative Filme über die jeweiligen Ausbildungsberufe und Abteilungen gedreht, die nun über Social-Media-Kanäle wie Youtube oder Facebook verbreitet werden.

Außerdem überreichten die Geschäftsführer und Ausbildungsleiter gestern 22 Mitarbeitern ihre Abschlusszertifikate. Und – quasi als Ansporn – ehrte Edgar Inhofer (2.v.r.) auch Gabriele Nothelfer und Peter Neuerer, die seit ihrer Ausbildung nun seit 40 Jahren bei Möbel Inhofer angestellt sind.

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