Alno-Bilanz 2005

2. Jahr in Folge profitabel

Obwohl noch nicht alle Schwachstellen bereinigt sind und der Kostendruck auf den Beschaffungsmärkten weiter steigt, habe der Alno-Konzern auch 2005 vergleichsweise gut abgeschnitten, bilanzierte Vorstand Dr. Frank Gebert auf der

Obwohl noch nicht alle Schwachstellen bereinigt sind und der Kostendruck auf den Beschaffungsmärkten weiter steigt, habe der Alno-Konzern auch 2005 vergleichsweise gut abgeschnitten, bilanzierte Vorstand Dr. Frank Gebert auf der Pressekonferenz am Montag. Zwar ging der Umsatz um 5,6 Prozent auf 612,8 Mio. Euro zurück (bereinigt u. a. um den Wellpac-Verkauf sind es nur -0,3 Prozent), doch konnte der Konzern wie schon im letzten Jahr schwarze Zahlen schreiben. Dabei betrug das EBT (nach IFRS-Norm) durch einmalige Belastungen wie den Wellpac-Verkauf nur rund 600.000 Euro, aber nach den früheren Verlustjahren sei dies immerhin ein positives Ergebnis und dank des "Futura"-Programms die Basis für einen weiterhin profitablen Weg. Zudem konnte das EBITDA bei 36,6 Mio. Euro gehalten werden. Die erhöhten Investitionen (33,2 Mio. Euro) flossen zu über 60 Prozent in die Platzierung von Musterküchen. Die Liquidität belief sich zum Jahresende auf 16,3 Mio. Euro (Eigenkapital: 41 Mio. Euro).
Positiv hat sich vor allem der Export entwickelt, der mit 6 Prozent auf 182 Mio. Euro Umsatz zulegte. Von den einzelnen Geschäftsbereichen legten insbesondere die Marke Alno (129,8 Mio. Euro, +6,7 %) und Geba (25 Mio. Euro, +6,2 %) zu, letztere erstmals auch mit positivem Ergebnis. Die Casawell-Gruppe insgesamt habe fünf Prozent verloren, wobei Wellmann einen deutlichen Rückgang – zum Teil im Gerätegeschäft – hinnehmen musste. Nach Überarbeitung des Sortiments zur Herbstmesse 2005 seien zumindest 40 Prozent mehr Musterküchen platziert worden. Eine Ergebnissteigerung von 35 Prozent verzeichnete daneben Impuls Küchen, bei einem Umsatzplus von 4 Prozent. Die Mitarbeiterzahl im Konzern sank im Jahresdurchschnitt um 91 auf 2.664 Beschäftigte.