Die Grüne Erde-Eigentümer Reinhard Kepplinger und Kuno Haas (v.r.) können sich 16,4 Prozent Umsatzplus trotz aller Corona-Einschränkungen freuen.

Grüne Erde

16,4 Prozent Umsatzplus

Qualität und Glaubwürdigkeit zahlen sich aus: Das Unternehmen Grüne Erde konnte auch das durch Covid-19 bisher „herausforderndste Jahr in seiner Firmengeschichte“, so Eigentümer und Geschäftsführer Reinhard Kepplinger, mit einem Umsatzplus von 16,4 Prozent abschließen. Rund 66 Mio. Euro (Vorjahr: 56,7 Mio Euro) erwirtschafte der Öko-Pionier aus dem oberösterreichischen Almtal, laut Pressemitteilung von gestern, im vergangenen Wirtschaftsjahr (1.8.2019 – 31.7.2020).

Das starke Interesse der Konsumenten an ökologischen, regionalen und fairen Qualitätsprodukten, eine hohe Kundenloyalität und das außergewöhnliche Engagement der Mitarbeiter hätten diese stabile Unternehmensentwicklung möglich gemacht. Durch die Verwendung vorwiegend regionaler Rohstoffe und eine kurze Wertschöpfungskette sei man unabhängig und krisensicher aufgestellt.

Das positive Wirtschaftsjahr wurde trotz der zeitweisen Schließungen der 14 Stores in Österreich und Deutschland erreicht. Aufgrund der deutlich angestiegenen Auftragseingänge im E-Commerce und im telefonischen Kundenservice, konnte ein Großteil der für die Stores geplanten Umsätze aufgefangen werden. Im Durchschnitt wurden während des Lockdowns ca. 1.000 Pakete täglich an Kunden ausgeliefert, das waren ca. 40 Prozent mehr als im letzten Jahr. Der Onlineshop www.grueneerde.com weist eine Umsatzsteigerung von 38,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr aus. Grüne Erde-Produkte aus den Bereichen Wohnen und Schlafen waren besonders stark nachgefragt. Diese Sparte legte Jahresverlauf um rund 22 Prozent zu.

Mit allen Lieferanten und Partnern (Rohstofflieferanten, Webereien, Tischlereien, Verpackungslieferanten, Speditionen etc.) wurde ein offener, verständnisvoller Dialog gehalten und die Liefer- und Produktionsprozesse wurden schnell an die neue Situation angepasst. Durch die vorwiegend regionalen Rohstoffe, die kurze Wertschöpfungskette und die Einhaltung strenger Hygiene- und Sicherheitsvorschriften, konnte die Produktion so auch während des Lockdowns aufrechterhalten werden.

Grüne Erde ist mit mehr als 500 Mitarbeitern, darunter rund 80 Prozent Frauen, einer der größten Arbeitgeber in der Region Traunsee-Almtal und stolz darauf, dass nicht nur die rein ökonomischen Zahlen erfreulich sind, sondern auch die vor einigen Wochen fertiggestellte zweite Gemeinwohl-Bilanz die extrem hohe Bewertung aus der ersten Bilanz bestätigt hat. Zu den Kriterien gehören Menschenwürde in der Zulieferkette und am Arbeitsplatz, Sinn und gesellschaftliche Wirkung der Produkte, Beitrag zum Gemeinwesen, innerbetriebliche Demokratie und Transparenz, ökologische Nachhaltigkeit, Kooperation und Solidarität mit Mitunternehmen.

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