Nobia

16 Prozent Umsatzplus im Konzern

Weiter im Plus liegt der schwedischen Küchenkonzern Nobia: So weist die jetzt veröffentlichte Jahresbilanz für 2002 ein Wachstum des Nettoumsatzes um 16 Prozent auf 9,594 Mrd. Kronen aus (1,04 Mrd.

Weiter im Plus liegt der schwedischen Küchenkonzern Nobia: So weist die jetzt veröffentlichte Jahresbilanz für 2002 ein Wachstum des Nettoumsatzes um 16 Prozent auf 9,594 Mrd. Kronen aus (1,04 Mrd. Euro). Der operative Gewinn stieg gleichzeitig auf 7,6 Prozent (2001: 6,5 %). Wobei jedoch nur die Skandinavischen Länder (+6 %) und Großbritannien (+ 8 %) Freude machten. Die im Mai 2001 übernommene Magnet-Kette in UK trug hier allein mit 4,075 Mrd. SEK zum Umsatz 2002 bei.
Bedingt durch die schlechte Konjunktur in Deutschland und in den Niederlanden rutschte der Umsatz in Kontinental-Europa hingegen um 15 Prozent auf 2,083 Mrd. SEK (ca. 230 Mio. Euro) ab. Aber auch die Konjunktur in Skandinavien ließ nach. Für die deutschen Unternehmen zeigten sich immerhin erste Synergie-Effekte in Verbindung mit der Konzern-Schwester Magnet: So sind jetzt auch Poggenpohl, Pronorm und Optifit auf dem britischen Markt präsent. Ende 2002 startete Optifit außerdem die Zusammenarbeit mit dem Otto-Versand. Während Poggenpohl inzwischen mit 190 Händlern sein Studiokonzept realisiert hat. Die Zahl der Designo-Partner (MHK) für Pronorm wird mit 22 angegeben. Mit 534 eigenen Outlets bzw. Franchise-Unternehmen erwirtschaftet Nobia insgesamt 74 Prozent des Umsatzes.
Effizienz und Gewinnorientierung steht bei Nobia weiterhin an erster Stelle. Entsprechend wurde noch stärker an der Kostenschraube gedreht. In Deutschland beispielsweise wurde das Personal seit der Übernahme der Poggenpohl-Gruppe im Jahr 2000 um 310 Mitarbeiter (20 Prozent inkl. der Schließung von Star-Beka) gekürzt. 90 weitere Arbeitsplätze sollen in der ersten Hälfte 2003 wegfallen. Konzernweit konnten die Kosten 2002 um 180 Mio. SEK reduziert werden.