Ikea-Bilanz

15 Prozent Plus

"Es war ein sehr, sehr gutes und außergewöhnliches Jahr," resümierte Ikea-Deutschlandchef Werner Weber auf der heutigen Bilanzpressekonferenz in Wiesbaden die Aktivitäten des schwedischen Einrichtungshaus-Konzerns. Weltweit steigerte das Unternehmen seinen Umsatz

"Es war ein sehr, sehr gutes und außergewöhnliches Jahr," resümierte Ikea-Deutschlandchef Werner Weber auf der heutigen Bilanzpressekonferenz in Wiesbaden die Aktivitäten des schwedischen Einrichtungshaus-Konzerns. Weltweit steigerte das Unternehmen seinen Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr (1. September '99 – 31. August 2000) von 15 auf 18,5 Mrd. Mark. Der in Deutschland erzielte Umsatz, der 22 Prozent, und damit den größten Anteil, zum Gesamtresultat beisteuert, erhöhte sich um 15 Prozent auf 4,035 Mrd. Mark. Flächenbereinigt ergibt sich im Vergleich zum Branchendurchschnitt immer noch eine herausragende Steigerung um sieben Prozent. Als Gründe für die positive Entwicklung gab Weber u. a. die Marketingaktivitäten zum 25jährigen Jubiläum an, aber auch die Politik, kontinuierlich bestehende Häuser auszubauen und mit bedacht neue Standorte zu erschließen.157 Verkaufshäuser betreibt Ikea inzwischen auf der ganzen Welt (Stand 31.08.), davon in Deutschland allein 25. Neu im vergangenen Jahr hinzugekommen: Der Standort Düsseldorf. In Bremen und Hannover entstanden Neubauten an bestehenden Standorten. Darüber hinaus gab es vier große Umbau-Projekte, von denen Hamburg und Heidelberg bereits abgeschlossen wurden. München und Wallau sollen in neuem Outfit im März 2001 ans Netz gehen. Die Ziele fürs kommende Jahr: Schon im März soll mit dem Umbau der Kölner Filiale begonnen werden. Außerdem sollen die Dependancen in Bielefeld und Braunschweig deutlich erweitert werden. Völlig neue Standorte plant Ikea, in Dresden und Regensburg zu erschließen. Im Vordergrund der Arbeit steht für Werner Weber aber in jedem Fall, "angenehme Einkaufserlebnisse zu schaffen". Deshalb sollen die Warenverfügbarkeit von derzeit 96 Prozent weiter intensiviert und die Logistik verbessert werden. Ein besonderes Augenmerk wollen die Schweden auch auf ihre Restaurants legen.
Die Umsatzpläne in Deutschland für 2001: Ein flächenbereinigtes Umsatzplus von sieben bis acht Prozent.