VdDK

11,23 % Plus in der Jahresbilanz der Küchenindustrie

Noch besser als die bereits veröffentlichten Herbst-Zahlen sieht nun die Jahresbilanz 2006 der deutschen Küchenmöbelindustrie aus. Sie verzeichnet laut VdDK 11,23 Prozent Zuwachs gegenüber 2005, bei einem Umsatz von insgesamt

Noch besser als die bereits veröffentlichten Herbst-Zahlen sieht nun die Jahresbilanz 2006 der deutschen Küchenmöbelindustrie aus. Sie verzeichnet laut VdDK 11,23 Prozent Zuwachs gegenüber 2005, bei einem Umsatz von insgesamt 3,889 Mrd. Euro. Seit langem schaffte insbesondere das Inland die 10-Prozent-Hürde (10,36 % bei einem Umsatz von fast 2,7 Mrd. Euro), während das Ausland mit 21,43 Prozent zulegte. Die Exportquote liegt damit jetzt bei 30,63 Prozent.
Für überdurchschnittliche Zuwächse sorgte unter anderem die verstärkte Nachfrage in Osteuropa (inklusive Russland) und der Türkei. Positiv fielen auch die Arabischen Emirate mit 91 Prozent aus dem Rahmen. Bei den westeuropäischen Märkten steigerte sich der Export laut vorläufigen Berechnungen insbesondere nach Spanien (37,3 %) Frankreich (+31 %), Schweden (+54,4 %) und Dänemark (+23,9 %).
Deutlich abgeschwächt habe sich nun das Inlandsgeschäft im Januar und Februar. Die Ursache dafür sieht VdDK-Geschäftsführer Dr. Lucas Heumann in der neuen Mehrwertsteuer. Außerdem wies dieser nachdrücklich darauf hin, dass die Küchenmöbelindustrie trotz der positiven Entwicklung in 2006 unter den massiven Materialkostensteigerungen (bei Spanplatten über 15 %) zu leiden hat. Damit sei die Ertragslage unverändert kritisch, denn die Preissteigerungen konnten angesichts des Wettbewerbsdrucks nicht ausreichend an den Handel weitergegeben werden.