Schieder

Nervenkrieg um die Möbelwerke

Gestern abend machte die Nachricht die Runde, die Schieder Möbelwerke seien wohl nicht mehr zu retten. Der Grund: Die Investorengemeinschaft um den Liechtensteiner Unternehmer Peter Gschwend zog sein Kaufangebot zurück,

Gestern abend machte die Nachricht die Runde, die Schieder Möbelwerke seien wohl nicht mehr zu retten. Der Grund: Die Investorengemeinschaft um den Liechtensteiner Unternehmer Peter Gschwend zog sein Kaufangebot zurück, weil sich die Bank of New York, die eine Gläubigergruppe vertritt, mit Insolvenzverwaltern und anderen Gläubigern nicht über eine Verteilung der Verkaufserlöse einigen konnte. "Ich sehe nur noch eine winzige Chance", so Insolvenzverwalter Klaus Pannen gegenüber der "Neuen Westfälischen".
Heute morgen berichtet nun der Westdeutsche Rundfunk, es gebe doch wieder Hoffnung für das Unternehmen. Demnach sei "nach Angaben von IG Metall und Betriebsrat ein potenzieller Kaufinteressent seit der Nacht wieder verhandlungsbereit". Ob es sich dabei um Peter Gschwend oder die Steinhoff-Gruppe handelt, ist unklar. Sollten auch diese Verhandlungen scheitern, wird der Gläubigerausschuss wahrscheinlich am kommenden Donnerstag die endgültige Schließung der Werke erklären.