Wöstmann
Mit 1.600 qm in Köln – neue Selektivschiene – keine Polster mehr
Norbert Wöstmann hat zur kommenden "imm cologne" viel vor. Und viel Platz. Seine Ausstellungsfläche wächst im Vergleich zu Vorjahr um 50 Prozent auf 1.600 qm (in Halle 10). Mit einer
Norbert Wöstmann hat zur kommenden "imm cologne" viel vor. Und viel Platz. Seine Ausstellungsfläche wächst im Vergleich zu Vorjahr um 50 Prozent auf 1.600 qm (in Halle 10).
Mit einer Drei-Säulen-Strategie geht das Unternehmen nach Köln. Dabei handelt es sich erstens um den Massivholz-Bereich, zweitens um NW Norbert Wöstmann Designmöbel und drittens um die ganz neue Selektiv-Vertriebsschiene Witnova. Den Namen hatte Wöstmann bereits 2002 gekauft. Jetzt soll diese für eine konsumige und gleichzeitig exklusive Linie für den Bereich Wohnen und Speisen stehen. Entweder zu 100 Prozent aus Massivholz oder im Materilamix mit Lack. Rund 275 Händler im Inland (und somit die Hälfte aller Wöstmann-Partner) sowie entsprechend etwa 75 im Ausland will Norbert Wöstmann mit der neuen Schiene erreichen. Dabei ist für Witnova eine spezielle Präsentationsfläche im Handel geplant, außerdem wird es besondere Parterschaftvereinbarungen geben.
In Bezug auf die Warengruppen will sich das Unternehmen zukünftig auf seine Kernkompetenzen konzentrieren. Und das sind die Themen Wohnen und Speisen. Das heißt auch, dass neben den Schlafzimmern nun auch das Segment Polster wieder komplett aufgegeben werden soll. "Wir konzentrieren uns absolut auf das, was wir können. Wir wollen weiter wachsen und im gehobenen Wohnen dem Möbelhandel ein zuverlässiger Partner sein. Mit dieser Drei-Säulen-Strategie sehen wir gute Chancen und wollen endlich die 100 Mio. Euro-Umsatzmarke überschreiten", gibt sich der Macher selbstbewusst.
Auch bei der exklusiven Porsche-Kollektion wird es 2012 Neues zu sehen geben, allerdings noch nicht in Köln, sondern erst Mitte des Jahres. Und auch das schon angekündigte Projekt eines eigenen Ausstellungszentrums in Gütersloh hat das Familienunternehmen nicht aus dem Blick verloren. In ca. zwei Jahren soll es losgehen.

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