VDM/ Holz- und Möbelindustrie

Langsame Stabilisierung

Umsatz auf sehr niedrigem Niveau, aber immerhin stabil: Diese Bilanz zieht der VDM für das erste Quartal der deutschen Holz- und Möbelindustrie. Insgesamt stand für die Monate Januar, Februar und

Umsatz auf sehr niedrigem Niveau, aber immerhin stabil: Diese Bilanz zieht der VDM für das erste Quartal der deutschen Holz- und Möbelindustrie. Insgesamt stand für die Monate Januar, Februar und März nur ein Minus von 2,3 Prozent zu Buche. Dabei schnitt die Möbelindustrie mit -1,7 Prozent deutlich besser ab als das Holzgewerbe, das einen Umsatzrückgang von 3,5 Prozent vermelden musste. Insgesamt setzten die Industrieunternehmen mit Möbeln 5,13 Mrd. Euro um – 90 Mio. weniger als im Vergleichszeitraum 2002.
Gewinner in den ersten drei Monaten: Die Matratzenindustrie mit einem Plus von 9,4 Prozent. Daumen runter dagegen für die Hersteller von Büro- und Ladenmöbeln – ein Minus von 13,1 Prozent. Im Mittelfeld landeten die Küchenmöbelhersteller mit – 3,3 Prozent und die sonstigen Möbel (in der Hauptsache Kastenmöbel) verbuchten einen Umsatzrückgang von 4,1 Prozent. Die Sitzmöbelindustrie schloss das erste Vierteljahr mit 3,4 Prozent insgesamt im Plus ab. Wehrmutstropfen: Darin eingerechnet sind auch die Umsätze mit Kraftfahrzeug- und Flugzeugsitze, die das Bild verzerren. Denn die Polsterindustrie verzeichnete 11,2 Prozent Minus.