Höffner
Kurt Krieger freut sich auch noch nach 15 Jahren über “faires und ergebnisoffenes Verfahren”
Nach 15 Jahren Auf und Ab im Kampf um einen Höffner im Hamburger Westen gibt sich Inhaber Kurt Krieger schon mit kleinen Lichtblicken zufrieden. Grund der Gemütserhellung ist ein <a
Nach 15 Jahren Auf und Ab im Kampf um einen Höffner im Hamburger Westen gibt sich Inhaber Kurt Krieger schon mit kleinen Lichtblicken zufrieden. Grund der Gemütserhellung ist ein <a href="http://www.moebelkultur.de/index.php/news/10584"> Gutachten </a>, das insbesondere die "wirtschaftliche Tragfähigkeit" des Projekts lobt. Am Dienstagabend stellten die Sachverständigen dem Stadtplanungsausschuss des Bezirks Hamburg-Eimsbüttel ihre Expertise vor, die acht Nutzungsvorschläge für die Fläche an der Holsteiner Chaussee (Stadtteil Eidelstedt) miteinander vergleicht. Anwesend waren Vertreter der Bezirksfraktionen, Mitglieder von Bürgerinitiativen gegen die Höffner-Ansiedlung und Kurt Krieger, der sich zurückhaltend einen Platz in der vorletzten Reihe suchte.
Laut Gutachten kommen nur zwei Szenarios in Frage: Entweder gibt es eine Mischform aus Technologiepark und Stadtteilprojekt-Fläche oder einen abgespeckten "Höffi" – alles andere sei "unrealistisch". Gegenüber der "Hamburger Morgenpost" zeigte sich Krieger mit dem Verlauf des Abends zufrieden: "Wir freuen uns über das faire und ergebnisoffene Verfahren." In seine Augen haben die Gutachter die "kleinere Höffi-Variante leicht bevorzugt."
Die Grünen sehen dies ein wenig anders und bewerten die "optimistische Übernahme" von 400 potenziellen Arbeitsplätzen in das Gutachten kritisch. "Wir sprechen uns weiterhin für den Technologiepark aus", sagte die Fraktionsvorsitzende Susanne Egbers gegenüber dem "Hamburger Abendblatt".
Die einzelnen Fraktionen werden sich nun mit dem Gutachten befassen, um es dann erneut im Stadtplanungsausschuss zu erörtern. Eine Entscheidung für eine der Varianten soll bis Weihnachten fallen.
Kurt Krieger sieht für sein Vorhaben zwar noch kein "Licht am Ende des Tunnels", steht aber im Falle eines positiven Entscheids "Gewehr bei Fuß", wie er dem "Abendblatt" verriet.

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