Alno
Kurs auf China
Vor allem auf den Export legt Alno verstärkt seinen Fokus und will möglichst schnell seinen Auslandsanteil von derzeit 28 auf 40 Prozent vom Umsatz erhöhen. Außerhalb Europas wird vor allem
Vor allem auf den Export legt Alno verstärkt seinen Fokus und will möglichst schnell seinen Auslandsanteil von derzeit 28 auf 40 Prozent vom Umsatz erhöhen. Außerhalb Europas wird vor allem das China-Geschäft vorangetrieben. Ein wesentlicher Schritt ist hier das Joint-Venture, das Alno Anfang November mit einem chinesischen Importeur abgeschlossen hat und an dem der Küchenhersteller zu 45 Prozent beteiligt ist. 2011 exportierte die deutsche Branche Küchen im Wert von 63 Mio. Euro nach China. Der Löwenanteil läuft über das Objektgeschäft.
Erst Ende Oktober konnte Alno für das Renommierprojekt Jin Mao Palace in Peking mehr als 500 Küchen liefern. Dabei konnte sich das Unternehmen gleich gegen mehrere deutsche Küchenhersteller durchsetzen, so heißt es. Darüber hinaus sind nun weitere Handelspartnerschaften sowie Flagshipstores in chinesischen Metropolen geplant. Das erste Studio eröffnet 2013 in Shanghai.
In Europa sind ebenfalls Fortschritte erkennbar: Zu neuen Kooperationen zählt hier der dänische Großhändler Vordingborg (25 Filialen), der künftig mit Pino Küchen beliefert wird. In Belgien wurde für Impuls-Küchen ein Exklusivvertrag mit der Baumarktkette "Mr. Bricolage" (26 Märkte) geschlossen.
Nochmals betont der Konzern in seiner heutigen Presseinfo auch den Befreiungsschlag, den die aktuelle Kapitalerhöhung bedeutet. Planmäßig ist, wie berichtet, die Neuemission von Aktien gestartet. Mit dem gesicherten Erlös in Höhe von 46,2 Mio. Euro sollen nahezu alle bestehenden Bankschulden getilgt werden. Außerdem habe sich der ursprüngliche Finanzierungsrahmen in Höhe von 70 Mio. Euro bereits durch die Umsetzung der Vereinbarung vom 11. Juli auf rund 33 Mio. Euro reduziert.

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu verfassen.
Sie haben noch kein Konto?
Jetzt registrieren