Franke

Küchentechnik im Plus

Wäre die Krise der Fast Food-Ketten nicht, sehe die Franke-Bilanz 2003 ganz anders aus. So ist die Freude über das abgelaufene Jahr geteilt und steht unter dem Strich ein deutliches

Wäre die Krise der Fast Food-Ketten nicht, sehe die Franke-Bilanz 2003 ganz anders aus. So ist die Freude über das abgelaufene Jahr geteilt und steht unter dem Strich ein deutliches Minus. Um 80,6 Mio. auf 980,2 Mio. Euro sank der Gruppenumsatz der Schweizer Holding (währungsneutral -5,4 %), wobei Franke Deutschland einen Rückgang auf 292,5 Mio. Euro (-4,8 %) verzeichnete. Da Mc Donalds, Burgerking und Co. aufgrund ausbleibender Kundschaft ihren Expansionstrieb stark drosselten, mussten die Bad Säckinger in der Devision Foodservice-Systems auf 27,2 % des Vorjahresumsatzes verzichten. Ganz anders dagegen die Entwicklung im Bereich Küchentechnik (insbes. Haushaltsspülen), denn diese konnte um 8,1 % kräftig zulegen. Der Anteil erreichte damit jetzt über die Hälfte des Gesamtumsatzes (51 %). Auf 12 Prozent Anteil kommt daneben der Bereich Coffee-Systems, der den Umsatz in der Gastronomie durch den Kauf von Bremer-Kaffeemaschinen klettern ließ – womit Franke zur Nummer 2 der Anbieter hinter WMF aufrückte. Die enormen Zuwächse bei der Küchentechnik erklärte Geschäftsführer Wolfgang Kemmerling auf der Pressekonferenz am vergangenen Freitag vor allem mit dem neu eingeführten Produktangebot, das von der preiswerten Basisspüle "Libera" bis zur Luxus-Küche unter der Top-Marke Eisinger reicht. Seit der Einführung im letzten Herbst wurden immerhin schon 200 "Eisinger Selected Partner" gefunden. Mehr dazu in der Juli-Ausgabe der möbel kultur.