Franken Wohnland/Höffner

Konsens gefunden

Wie heute aus den "Fürther Nachrichten" zu entnehmen war, sind sich das Höffner-Management und der Betriebsrat des vor Weihnachten durch Höffner aufgekauften Franken Wohnland nach langen Verhandlungen jetzt doch endlich

Wie heute aus den "Fürther Nachrichten" zu entnehmen war, sind sich das Höffner-Management und der Betriebsrat des vor Weihnachten durch Höffner aufgekauften Franken Wohnland nach langen Verhandlungen jetzt doch endlich einig geworden. Im Detail ging es um die Übernahme der Belegschaft. Höffner wird sämtliche Mitarbeiter mit neuen Arbeitsverträgen weiter beschäftigen, ein nahtloser Übergang zwischen der Schließung des Wohnlandes im April und der Neueröffnung als Höffner-Haus ist damit gewährleistet. Mitarbeiter, die den neuen Vertrag nicht unterschreiben, erhalten eine festgelegte Abfindung. Letztlich hat Kurt Krieger die Höhe dieser Abfindung beinahe verdoppelt, alle Beteiligten zeigen sich sehr zufrieden mit der sozialverträglichen Lösung.
Beim Franken Wohnland hat der Ausverkauf bereits begonnen, schon vor dem Betriebsende soll der Umbau des Möbelhauses beginnen. Dazu gehören neu konzipierte Ausstellungsräume, ein Kinderland und ein vergrößertes Restaurant. Die bisherige Warenausgabe beherbergt künftig Fachsortimente, Mitnahmemöbel gibt es direkt ab Lager in der nahen Dieselstraße. Insgesamt 26.000 qm Verkaufsfläche enstehen auf diese Weise, deutlich mehr als die nahe gelegene Ikea-Filliale mit ihren 18.000 qm besitzt.
Damit aber nicht genug, zeitgleich konkretisieren sich die Pläne für einen Höffner-Neubau mit 45.000 qm im Knoblauchsland bei Steinach, nicht weit vom Franken Wohnland entfernt. Der hierfür beantragte Autobahnanschluss ist vom Bundesverkehrsministerium als Vorentwurf genehmigt, wird nur noch durch ein Sperrgrundstück verhindert, dass sich der ebenfals in Steinach ansässige Konkurrent Möbel Lutz vorzeitig sicherte.