Dodenhof

Kaltenkirchen-Erweiterung in “Light”-Version gestattet

Das Land hat grünes Licht gegeben: Nach einem jahrelangen Streit darf Dodenhof nun seinen Standort in Kaltenkirchen ausbauen. Wie die "Kieler Nachrichten" in ihrer Sonnabendausgabe berichten, wurde jedoch die vom

Das Land hat grünes Licht gegeben: Nach einem jahrelangen Streit darf Dodenhof nun seinen Standort in Kaltenkirchen ausbauen. Wie die "Kieler Nachrichten" in ihrer Sonnabendausgabe berichten, wurde jedoch die vom Unternehmen und der Stadt gewünschte Erweiterung von bis zu 12.200 qm wegen der Unvereinbarkeit mit der Raumplanung nicht gestattet. Stattdessen dürfen zu den aktuellen 49.000 qm (davon Einrichtung: 40.000 qm) maximal 6.500 qm hinzukommen – 5.400 qm für das Möbel- und Einrichtungshaus und 1.100 qm für das Modehaus, so die Zeitung.
Staatskanzlei-Chef Stefan Studt zeigte sich sehr zufrieden mit diesem Kompromiss. Ganz anders Neumünsters Oberbürgermeister Olaf Tauras. Für ihn handelt es sich um einen "absoluten Fehler" und er kündigte an, rechtliche Schritte zu prüfen, denn: "Jeder Quadratmeter mehr an dieser Stelle ist einfach zuviel." Ins gleiche Horn bläst auch die Industrie- und Handelskammer. So fragt sich IHK-Präsident Klaus-Hinrich Vater, was ein Raumordnungsplan wert sei, wenn er keine Verlässlichkeit biete.