Brinkmeier Küchen
“Jetzt zählt jeder Tag”
Nach der offiziellen Eröffnung des Insolvenzverfahrens wird bei Brinkmeier Küchen in Rödinghausen zwar weiterproduziert, doch "mit deutlich weniger Mitarbeitern", wie Geschäftsführer Jörg Lührmann heute gegenüber moebelkultur.de bestätigte. 15 bis 18
Nach der offiziellen Eröffnung des Insolvenzverfahrens wird bei Brinkmeier Küchen in Rödinghausen zwar weiterproduziert, doch "mit deutlich weniger Mitarbeitern", wie Geschäftsführer Jörg Lührmann heute gegenüber moebelkultur.de bestätigte. 15 bis 18 Küchen laufen derzeit wöchentlich vom Band, zum Teil für Händler aus dem Einrichtungspartnerring, zum Teil für die Benelux. Als heißester Käuferkandidat gilt weiterhin ein chinesischer Gerätehersteller, der ein sehr großes Interesse an dem modernen Küchenwerk zeige. Demgegenüber geht Christoph Fughe, Mitgesellschafter von Störmer Küchen, auf Distanz und spricht angesichts der laufenden Gerüchte von "viel heißer Luft". Interesse bestehe zwar am Maschinenpark, aber nicht an einer Vermarktung.
Bei der rechtlichen Auseinandersetzung mit Alno und der kooperierenden Castor GmbH sieht sich Brinkmeier Küchen inzwischen auf der sicheren Seite. Die einstweiligen Verfügungen gegen beide Unternehmen, das die Produktion und Auftragsüberleitung von Brinkmeier Küchen verbietet, seien von den Landgerichten Düsseldorf und Bielefeld mittlerweile bestätigt worden. "Über Alno lässt sich die Lücke nicht so einfach schließen", betont Lührmann. Dieses gelte für die Produkte ebenso wie die günstigen Preiskonditionen. Doch eine schnelle Lösung sei für alle Beteiligten wichtig, da mit jeder Musterküche, die derzeit verkauft wird, auch die Widerstandskraft des Unternehmens sinkt.

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