Küchenkonjunktur
Jahresstart 2017 steht unter positiven Vorzeichen
Mit Blick auf den Inlandsumsatz war die Entwicklung für die deutsche Küchenmöbelindustrie 2016 sehr schwankend. Anlass für moebelkultur.de, beim Verband VdDK nachzuhaken. Nein, es gebe derzeit keinen Grund zur Beunruhigung,
Mit Blick auf den Inlandsumsatz war die Entwicklung für die deutsche Küchenmöbelindustrie 2016 sehr schwankend. Anlass für moebelkultur.de, beim Verband VdDK nachzuhaken. Nein, es gebe derzeit keinen Grund zur Beunruhigung, erklärte dazu Dr. Lucas Heumann. Auch wenn der Oktober ein Inlandsminus von 9,84 Prozent zeigte und den Schnitt für die ersten zehn Monate 2016 auf -1,62 Prozent gegenüber dem Vorjahr drückte, signalisieren die vom VdDK registrierten Auftragseingänge bereits einen positiven Trend. Aufgrund der Zahlen von November und Dezember rechnet er mit einem Plus von rund 6 bis 9 Prozent, die sich mit der üblichen Zeitverzögerung von etwa sechs Wochen entsprechend in realen Umsatzzuwächsen im Januar/Februar abbilden sollten. Deshalb könne man davon ausgehen, dass sich die Stimmung für die Küchenkonjunktur deutlich ins Positive gedreht habe.
Eine Erklärung für das Oktober-Tief hat Heumann allerdings auch nicht. Für ihn ist der Monat ein Ausreißer und könne mit Einzelumsätzen von Unternehmen zusammenhängen, die aber dem Verband nicht offen gelegt werden dürfen. Zugleich betont er: „Motor bleiben aber die Auslandsumsätze. Deshalb erhält die LivingKitchen mit der Möglichkeit zur Akquisition ausländischer Kunden eine besondere Bedeutung“.

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