ACIMELL-Quartalsdaten

Italienische Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen melden Abschwächung des Auftragsrückgangs

Eine stabile Gesamtauftragslage bewirkt verhaltenen Optimismus bei den italienischen Herstellern von Maschinen und Zubehör zur Holzbearbeitung: So weisen die jüngst von der Associazione costruttori italiani macchine ed accessori per la

Eine stabile Gesamtauftragslage bewirkt verhaltenen Optimismus bei den italienischen Herstellern von Maschinen und Zubehör zur Holzbearbeitung: So weisen die jüngst von der Associazione costruttori italiani macchine ed accessori per la lavorazione del legno (ACIMALL) veröffentlichten Daten für das 3. Quartal 2002 eine weitere Abschwächung des Auftragsrückganges aus.
Wie der Verband mitteilt, ist die Gesamtauftragslage zwischen Juli und September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im Wesentlichen stabil geblieben (-0,2%). Dieser Umstand sei vor allem der positiven Entwicklung des Inlandsmarktes zu verdanken, der ein Wachstum von 5% zu verzeichnen hatte. Dagegen weisen die ausländischen Märkte mit -2,5% noch immer ein negatives Resultat auf. Bezüglich der Preisentwicklung vermelden die Italiener eine Erhöhung um 1,8% seit Jahresbeginn. In den Auftragsbüchern der Hersteller sind unverändert 2,7 gesicherte Produktionsmonate verzeichnet.
Auf dieser Basis beurteilen 59% der Maschinenbauer den Produktionsverlauf im 3. Quartal als unverändert, 14% als wachsend und 27% als sinkend. Die Beschäftigungslage wird von 85% der Firmen als stabil angesehen. Der Blick in die Zukunft ist von Optimismus und Unsicherheit gleichermaßen geprägt. Die ausländischen Märkte, die in hohem Maße zum Gesamtumsatz der Branche von rund 2 Mrd. Euro beitragen, werden lediglich nach Ansicht von 14% der befragten Unternehmen ein größeres Interesse an italienischen Maschinen und Technologien zeigen. 80% rechnen mit Stagnation und 6% befürchten einen schrumpfenden Absatz jenseits italienischer Grenzen. Dem heimischen Markt prognostizieren 76% der Befragten eine stabile Lage, 14% versprechen sich eine Besserung und 10% erwarten eine Verschlechterung der derzeitigen Situation.
"Um behaupten zu können, die Krise sei überwunden, müssen wir mindestens noch ein halbes Jahr warten und den Verlauf einiger Märkte aufmerksam verfolgen", fasst ACIMELL-Direktor Paolo Zanibon die Ergebnisse zusammen. "Zum Beispiel in den Vereinigten Staaten oder in Deutschland, die auch für uns von fundamentaler Wichtigkeit sind und gegenwärtig ebenfalls sehr unter dem Abschwung leiden."