Egger
Halbjahr mit zwölf Prozent plus abgeschlossen
Egger erwirtschaftete bis zum 31. Oktober einen konsolidierten Halbjahresumsatz von 975 Millionen Euro – ein Plus von zwölf Prozent. Dagegen ist die Ergebnismarge in Relation zum Umsatz leicht auf 13
Egger erwirtschaftete bis zum 31. Oktober einen konsolidierten Halbjahresumsatz von 975 Millionen Euro – ein Plus von zwölf Prozent. Dagegen ist die Ergebnismarge in Relation zum Umsatz leicht auf 13 Prozent gesunken, da Kostensteigerungen, insbesondere bei Rohstoffen nicht vollständig weitergegeben werden konnten.
Rund ein drittel des Umsatz entfällt auf die Marktregion Nord-West-Europa, ein Viertel auf Zentral- und Osteuropa, dann folgen Süd-West-Europa sowie Großbritannien und Irland mit je 12 Prozent und Mittel-Südeuropa mit 7 Prozent, während Russland und Übersee haben jeweils einen Anteil von gut 5 Prozent haben.
Der Umsatz bei den dekorativen Holzwerkstoffen stieg von 656 auf 776 Millionen Euro (+ 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Der Anteil der Division Egger Retail Products am Gesamtumsatz betrug in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres rund 17 Prozent und lag bei 169 Millionen Euro. Die Auslastung der Laminatfußbodenindustrie ist weiterhin nicht befriedigend und zudem durch Überkapazitäten gekennzeichnet. Hier stieg der Umsatz um vier Prozent.
Die Produkte Schnittholz und OSB hat der Werkstoffspezialist mit Beginn des Geschäftsjahres in der neuen Division Building Products zusammengefasst. Der Anteil am Gesamtumsatz beläuft sich mit 82 Millionen Euro auf acht Prozent.
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/12 wurden Investitionen in Höhe von 154 Millionen Euro (im Vorjahr: 65 Millionen Euro) getätigt. Rund ein Sechstel der Summe entfielen auf Erhaltungsinvestitionen, 130 Millionen Euro auf Wachstumsinvestitionen, wie zum Beispiel die neue OSB-Anlage und das Leimwerk in Radauti, die Holz- und Logistikoptimierung in den französischen Werken, die Errichtung einer Imprägnieranlage im britischen Hexham, die lineare Kapazitätserweiterung im Bereich Schichtstoffe im deutschen Gifhorn, der Ausbau der Kantenproduktion im türkischen Gebze sowie die Errichtung einer Dünnspanplattenproduktion im russischen Shuya. Darüber hinaus wurde zum 01.7.2011 der russische Spanplattenhersteller Gagarin Plywood Mill LLC am Standort Gagarin übernommen und in die russische Egger-Organisation integriert.

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