Villeroy & Boch
Gutes Jahr trotz negativer Währungseinflüsse
Im Geschäftsjahr 2016 steigerte der Villeroy & Boch-Konzern seinen Umsatz um 3,3 Prozent auf 820,1 Mio. Euro. Vergleicht man die Zahlen aus dem Vorjahr innerhalb Deutschlands, so erkennt man einen
Im Geschäftsjahr 2016 steigerte der Villeroy & Boch-Konzern seinen Umsatz um 3,3 Prozent auf 820,1 Mio. Euro. Vergleicht man die Zahlen aus dem Vorjahr innerhalb Deutschlands, so erkennt man einen Anstieg um 13,6 Mio. Euro. Im europäischen Ausland konnten nennenswerte Umsatzzuwächse in Tschechien (+ 11,7 %), den Benelux-Ländern (+ 5,5 %), Österreich (+ 4,3 %) und Schweden (+ 2,4 %) erzielt werden. Rückläufig entwickelte sich hingegen der Umsatz in Großbritannien (- 5,2 %) und Russland (- 7,8 %). Anders sah es in der Region Asien/Australien/Afrika aus, wo eine Umsatzsteigerung von 7,9 Prozent verzeichnet werden konnte. Maßgeblichen Anteil daran hat die positive Entwicklung des Geschäfts in China, dem wichtigsten Markt der Region (+ 35,2 %). In Amerika lag – unter anderem aufgrund von Währungseffekten durch die schwache Entwicklung des Mexikanischen Peso – mit Umsätzen in Höhe von 47,9 Mio. Euro um 7,8 Prozent unter dem Vorjahr.
Der Unternehmensbereich Bad und Wellness verzeichnete im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 524,4 Mio. Euro. In Westeuropa stiegen die Umsätze am stärksten in Spanien (+ 19,3 %), den Benelux-Ländern (+ 8,6 %) und Österreich (+ 4,5 %). Ein wesentlicher Grund dafür war das starke Badmöbelgeschäft, das um 12,3 Prozent auf 540 Mio. Euro zulegte. Während die Ukraine (+ 44 %) und Ungarn (+ 10,2 %) starke Umsatzzuwächse erreichten, entwickelten sich die Zahlen in der Schweiz, Russland und Italien rückläufig. In China trug die erfolgreiche Dusch-WC-Kollektion „ViClean“ zum starken Umsatzplus von 32,2, Prozent bei.
Mit dem Bereich Tischkultur erzielte Villeroy & Boch einen Umsatz von 295, 7 Mio. Euro. Das entspricht einem Rückgang um 3,1 Prozent. Beeinflusst wurde diese Umsatzentwicklung von der Entscheidung, einen verstärkten Fokus auf margenstärkere Handelskanäle zu legen, zurückhaltender mit Rabattaktionen umzugehen und Teile des Zweitmargengeschäfts in das Lizenzgeschäft zu übertragen.
Insgesamt lag der Auftragsbestand gegenüber dem Vorjahr deutlich im Plus (2015: 63,3 Mio. Euro, 2016: 73,9 Mio. Euro). Auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness entfielen 63,4 Mio. Euro und auf den Bereich Tischkultur 10,5 Mio. Euro. Der Cash Flow auf dem laufenden operativen Geschäft wurde 2016 um 43,8 Mio. Euro auf 77,9 Mio. Euro verbessert.
„2016 war für uns ein gutes Jahr. Trotz negativer Währungseinflüsse ist es uns erneut gelungen, unseren Umsatz und unser Ergebnis zu steigern“, so Frank Göring, Vorstandsvorsitzender der Villeroy & Boch AG.

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