Kooperation Otto.de/Guido Maria Kretschmer

Exklusives Interview mit dem Star-Designer

Entwaffnender Charme und kultige Sprüche: Guido Maria Kretschmer ist derzeit Deutschlands beliebtester Mode-Designer. Da sich seine Kreativität aber nicht auf Kleidung beschränkt, hat er jetzt eine Einrichtungskollektion für otto.de entworfen.

Entwaffnender Charme und kultige Sprüche: Guido Maria Kretschmer ist derzeit Deutschlands beliebtester Mode-Designer. Da sich seine Kreativität aber nicht auf Kleidung beschränkt, hat er jetzt eine Einrichtungskollektion für otto.de entworfen. Die Kooperation begann im Mai 2016 – kürzlich fiel der Startschuss für die zweite Phase. Im exklusiven Interview mit der „möbel kultur“ erzählten der Kreative und Thomas Staba, Bereichsleiter Category Heim- und Haustextil, wie es zu der Zusammenarbeit kam, welche Sortimente und Marketing-Tools geplant sind und warum Kretschmer „nicht für die schnelle Nummer“ zu haben ist.

„Einrichtung ist für mich mehr als nur Möbel und Dekoration – es ist ein Lebensgefühl, der Spiegel der Seele“, betont Guido Maria Kretschmer. Aufgrund seiner hohen Affinität zum Interior-Design war der Schritt vom Mode- zum Möbel-Entwurf für ihn relativ klein. Dennoch gibt es natürlich grundlegende Unterschiede in beiden Segmenten. „Vom gestalterischen Ansatz her ist es das Gleiche. Aber bei Möbeln muss man mehr über die Menschen wissen. Schließlich sitzt nicht eine Person auf meinem Sofa, sondern ganze Familien.“

Warum er sich gerade jetzt dazu entschlossen hat, mit einer eigenen Einrichtungskollektion an den Start zu gehen? Ganz einfach, „die Zeit war reif“. Otto wiederum suchte ein bekanntes Gesicht, um sich im Living-Segment noch stärker als der kompetente Einrichten-Shop in das Bewusstsein der Kunden zu bringen, wie Thomas Staba erklärt. Das Sortiment umfasst aktuell die drei Linien „Naturals“, „Elegant“ und „Modern“ für die Bereiche Wohn-, Ess- und Schlafzimmer sowie Bad. Eine Serie mit GPK-Artikeln befindet sich derzeit in der Entwicklung, Gartenmöbel sind angedacht, und sogar den Einstieg ins Küchensegment schließen die Partner nicht aus.

Die Produkte werden vom Otto-Team und Kretschmer gemeinsam kreiert. Ebenso wie in der Mode setzt er bei den Möbeln auf „democratic couture“. Das heißt, seine Produkte sind nicht im High-End-, sondern im mittleren Preissegment angesiedelt.

Um die Produkte bekannt zu machen, plant Otto aktuell zwölf Kampagnen, die die unterschiedlichen Stilrichtungen abbilden sollen. Im Mittelpunkt des Marketings stehen die Online-Werbe- und Social-Media-Kanäle.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der Februar-Ausgabe der „möbel kultur“.