Viel ?Betrieb herrschte bereits zum Messestart am Samstagmittag.

07.04.2014

GfM-Trend

Eigenmodelle auf der einen Seite - markante Eckpreislagen auf der anderen

Jetzt merken2014-04-07 12:45:00Europe/Berlin

Am vergangenen Wochenende ging in Neustadt an der Donau die GfM-Trend-Hausmesse über die Bühne. Geschäftsführer Joachim Herrmann freute sich über eine gute Frequenz - 170 Handelsunternehmen und über 600 Personen hatten sich an den zwei Messetagen angemeldet. Darüber hinaus wurde auch lebhaft geordert, was für eine gute Stimmung sorgte.

Mit dem bisherigen Geschäftsverlauf für 2014 zeigte sich Herrmann zufrieden, musste allerdings einräumen, dass der Verband im vergangenen Jahr ein Umsatzminus von 2,5 Prozent hinnehmen musste, das aus der Warengruppe Polstermöbel gekommen sei. Hier hinterließen die Insolvenzen von Elastoform und Gepade Spuren, die im laufenden Jahr - laut Herrmann - allerdings wieder in eine positive Richtung entwickelt werden könnten.

Insgesamt aufgefrischt stellte sich das Sortiment dar. Direkt im Eingangsbereich präsentierte der Verband mit MCA und Candy zwei neue Lieferanten. "Unser Ziel war es, im konsumigen Bereich markante Eckpreislagen noch besser zu besetzen", erklärte Einkaufsleiter Dirk Bachmann. Auch die zu Polipol gehörende Schiene Zehdenick rundet das Polstersegment weiter nach unten ab. Angebote, mit denen die GfM-Trend-Mitglieder offensiv in die Werbung gehen können. Neu unter den Lieferanten im Kastenbereich: Wöstmann. Für frischen Wind bei "La Natura" sorgten auch Hersteller wie Gutmann oder Innovation.

Ein weiterer wichtiger Fokus in der Sortimentsarbeit lag auf dem Thema Eigenmodelle, das der Verband mit Akribie betreibt. So wurden echte Eigenentwicklungen, die den Namen auch verdienen, u. a. mit Novion, Oschmann, Fischer + Schreiner, Dietsch oder auch Bree gezeigt. In einem Kurzvortrag machte Dirk Bachmann deutlich, wie stark sich die Hersteller für GfM-Trend ins Zeug gelegt haben und motivierte die Mitglieder dazu, kräftig zu bestellen.

Während in der unteren Etage der konsumige Bereich präsentiert wurde, ging es im ersten Stock um die Hochwertschiene "Wohnart", bei der es ebenso viele neue Impulse gab. So kombinierte GfM-Trend Chesterfield-Polstermöbel von Max Winzer mit modernen Kastenmöbeln von Novamobili und Sudbrock. Im Bereich Schlafen erhofft sich der Verband, in der Zusammenarbeit mit der türkischen Firma Yatsan weitere Umsatzpotenziale zu erschließen.

Joachim Herrmann betonte, dass die Verbundgruppe an seinem Hausmesse-Rhythmus festhalten werde. Zwar werde GfM-Trend die M.O.W., sowie die Messen in Oberfranken und Hausmesse Süd besuchen, die Sortimentsentscheidungen werden aber auch 2015 erst nach der "imm cologne" getroffen.

Einen Eindruck von der Hausmesse gewinnen Sie in der Bilderstrecke.

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