Signa-Pleite

Ermittlungen gegen René Benko

Nach der Signa-Pleite ermittelt die Wiener Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) nun auch gegen Firmengründer Renè Benko selbst. Wie der „ORF“ berichtet, geht es dabei um einen Kredit in Höhe von 25 Mio.

Nach der Signa-Pleite ermittelt die Wiener Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) nun auch gegen Firmengründer Renè Benko selbst. Wie der „ORF“ berichtet, geht es dabei um einen Kredit in Höhe von 25 Mio. Euro, der zu einem Zeitraum verlängert wurde, als die Signa-Gruppe eigentlich schon insolvent war. Benko selbst soll bei dem Kreditinstitut um die Verlängerung gebeten und dabei den Entwurf eines Jahresabschlusses vorgelegt haben, der die wirtschaftliche Lage des Konzerns jedoch nicht korrekt wiedergespielgelt habe. Der Kredit wurde daraufhin um drei Monate verlängert. Jetzt erstattete die Bank Anzeige, da sie sich getäuscht fühlt.

Benkos Anwalt Norbert Wess wies die Anschuldigungen als „haltlos“ zurück. Neben Benko soll dem Bericht zufolge noch gegen einen weiteren Manager ermittelt werden.

Nach der Signa-Insolvenz und dem Zusammenbruch des Firmengeflechts wird bereits in mehreren Ländern ermittelt. Laut „tagesschau.de“ prüft die Staatsanwaltschaft München seit März einen Verdacht der Geldwäsche bei der Signa-Gruppe. Die Staatsanwaltschaft Bochum ermittelt seit Febraur gegen Verantwortliche von Galeria Karstadt Kaufhof wegen des Verdachts der Untreue.