DLV

Die Ladenbau-Branche ist guter Dinge

Beim jährlichen Treffpunkt der Ladenbau-Branche, der DLV-Ladenbautagung am 4. und 5. Mai 2017 in München, diskutierten mehr als 180 Teilnehmer unter Moderation von Carsten Schemberg, Vizepräsident des Verbandes, die Zukunft

Beim jährlichen Treffpunkt der Ladenbau-Branche, der DLV-Ladenbautagung am 4. und 5. Mai 2017 in München, diskutierten mehr als 180 Teilnehmer unter Moderation von Carsten Schemberg, Vizepräsident des Verbandes, die Zukunft ihrer Zunft. Dabei waren nicht nur die Trends im Store Design Thema, sondern auch die Frage, wie Ladenbauunternehmen sich angesichts der Entwicklungen im Handel und der Wirtschaft weiterhin rüsten. Des weiteren stellte sich Oliver Voßhenrich als neues Vorstandsmitglied vor.

Der Verband freut sich über kontinuierlich steigende Mitgliedszahlen und sieht sich mit 171 Firmen derzeit auf einem guten Weg. Ebenfalls positiv fielen die Entwicklungen im Auftragseingang der Mitglieder im 1. Quartal 2017 aus. 57 Prozent der Unternehmen meldete für den Jahresauftakt einen Zuwachs im Vergleich zum 1. Quartal 2016, gleichbleibende Order verbuchten 17 Prozent und 27 Prozent sahen die Auftragslage schlechter. Die klare Mehrheit (61 Prozent) erwartet für das Gesamtjahr 2017 mehr Aufträge als im Vorjahr, nur 13 Prozent rechnen mit einem Rückgang.
Investitionskennziffern des Handels präsentierte Claudia Horbert vom EHI. Sie legt dar, dass zwar mittlerweile wieder etwas mehr Zeit vergeht bis Händler ihre Flächen renovieren, genauer gesagt im Schnitt 8,4 Jahre (Erhebung 2013: 7,8 Jahre), die meisten Branchenbereiche sich diese Umbauten jedoch auch entsprechend mehr kosten lassen.
Wie sich die Mitgliedsunternehmen, also Ladenbauer und deren Netzwerkpartner, für die Zukunft im Handel, in wirtschaftlicher Hinsicht, aber auch in der Personalakquise rüsten, war Thema des offiziellen Tagungsteils.