VDDP

Dezember lief für Polstermöbel extrem schlecht

Ein ganz bitterer Dezember: Der Umsatz der deutschen Polstermöbelindustrie sank um 20,55 Prozent auf 112,48 Mio. Euro. Damit liegt der Umsatz – kumuliert über die zwölf Monate des Jahres 2012

Ein ganz bitterer Dezember: Der Umsatz der deutschen Polstermöbelindustrie sank um 20,55 Prozent auf 112,48 Mio. Euro. Damit liegt der Umsatz – kumuliert über die zwölf Monate des Jahres 2012 bei knapp 1,53 Mrd. Euro und damit 6,28 Prozent unter dem des Vorjahres. Die Zahlen gab der Verband der Deutschen Polstermöbelindustrie (VdDP) heute bekannt. Erneut schneidet das Polstermöbelsegment deutlich schlechter ab als der Gesamtmöbelmarkt, der mit einem Jahresumsatz von 17,08 Mrd. Euro noch ein Plus von 1,28 Prozent erreichte.
Besonders düster sieht es beim Export aus, der sich im Dezember im Vergleich zum Vorjahr mit Minus 42,03 Prozent fast halbierte. Nur 13,93 Mio. Euro erlösten deutsche Polstermöbel im Ausland. Im Jahresüberblick sieht es nicht sehr viel besser aus. Insgesamt fanden Sofas und Co. im Wert von knapp 197,83 Millionen Euro Abnehmer (- 31,30 Prozent). Die Exportquote beträgt nur noch 12,94 Prozent (2011: 16 Prozent).
Im Inland wurden im Dezember 2012 Polstermöbel im Wert von 98,55 Mio. Euro (-16,17 %) abgesetzt und im gesamten Jahr 2012 Polstermöbel im Wert von knapp 1,33 Mrd. Euro. Mit einem Minus von 0,90 Prozent bewegt sich der Umsatz fast auf Vorjahres.
Die Zahl der Beschäftigten sank im Dezember um 5,03 Prozent auf 8.555 Mitarbeiter, im Jahresschnitt lag sie noch bei 8.717 Mitarbeitern.