Schramm

Der neue VDM-Präsident erklärt im FAZ-Portrait seinen Erfolg

Über eine gute Entwicklung kann sich Schramm freuen. Seit Jahren geht der Umsatz des Betten- und Matratzenherstellers aus der Pfalz nach oben. 2013 stieg er um 16 Prozent auf knapp

Über eine gute Entwicklung kann sich Schramm freuen. Seit Jahren geht der Umsatz des Betten- und Matratzenherstellers aus der Pfalz nach oben. 2013 stieg er um 16 Prozent auf knapp 29 Mio. Euro und auch für dieses Jahr zeichnet sich wieder ein Plus ab, verrät Axel Schramm, der geschäftsführende Inhaber und Präsident des Verbands der Möbelindustrie heute im Unternehmergespräch mit der "FAZ".
Wurde der Bereich Schlafzimmer in der Vergangenheit von den Verbrauchern eher vernachlässigt, da der Raum als nicht repräsentativ galt, zieht der Markt jetzt an. "Wir sind auf der Beschleunigungsspur", freut sich der Unternehmer.
Und das nicht nur hierzulande. Auch im Ausland werde vermehrt nach hochwertigen Betten verlangt. Aktuell exportiert der Hersteller ein Drittel seiner Produkte. Am stärksten ziehen die Geschäfte dabei in China an, wo das Familienunternehmen seit zwei Jahren aktiv ist. "China ist für uns das Land mit den bisher schnellsten Erfolgen", erklärt Schramm. Deshalb ist neben den drei von Partnern betriebenen Showrooms in Peking eine weitere Dependance in Shanghai geplant. Außerdem sollen das Engagement in Japan vorangetrieben und der Markteintritt in Singapur vorbereitet werden. Weitere Wachstumschancen sieht Schramm zudem in Russland. Dort ist der Traditionshersteller mit seinem Portfolio mittlerweile bei 20 Händlern vor allem in Moskau und St. Petersburg vertreten.