DKB Household

CEO René Stutz im Interview

Bei DKB Household sind die Haushaltsmarken der Schweizer Diethelm Keller Group zusammengefasst. Dabei handelt es sich um ein Portfolio, das auf den ersten Blick uneinheitlich wirkt. Doch CEO René Stutz

Bei DKB Household sind die Haushaltsmarken der Schweizer Diethelm Keller Group zusammengefasst. Dabei handelt es sich um ein Portfolio, das auf den ersten Blick uneinheitlich wirkt. Doch CEO René Stutz sucht die Synergien im Einkauf und der Logistik, während im Vertrieb sehr genau geprüft wird, welche Marke auf welchem der 65 bearbeiteten Märkte erfolgreich ist.

P&G: Ist DKB in Bezug auf das Markenportfolio ein britischer oder ein europäischer Konzern?
René Stutz: Die DKB Household Group ist eine global ausgerichtete Gruppe. Der Vertrieb der Marken erfolgt weltweit mit dem Hauptfokus auf Europa und Nordamerika. Trotz der globalen Ausrichtung pflegen wir die Wurzeln unserer Marken, beispielsweise von Zyliss als schweizerische Innovationsmarke oder Cole & Mason als britische Traditionsmarke. Dies erlaubt uns, diese Kernwerte weltweit in der Kommunikation einzusetzen. Die Marke Culinare wiederum wird hauptsächlich in Großbritannien, Australien und Neuseeland vertrieben.

P&G: Welche Synergieeffekte werden in der Gruppenstruktur genutzt?
René Stutz: Die Vorteile, die sich aus der globalen Struktur ergeben, sind vielfältig. So erfolgen der Einkauf und die Produktbeschaffung global für alle Marken. Und für unsere Lieferfähigkeit spielt die globale Logistik eine positive Rolle. Allein die Bereitstellung unserer Produkte in einem Zentrallager ist ein wichtiger Faktor für die kontinuierlich hohe Verfügbarkeit aller Marken.

P&G: Auf welches Preissegment zielt DKB Household ab und in welchen Ländern werden die Produkte vertrieben?
René Stutz:
Die Mehrmarkenstrategie erlaubt uns eine differenzierte Marktbearbeitung. Die beiden Marken Zyliss und Cole & ­Mason bieten in allen Märkten Produkte im Premiumsegment an. Diese Positionierung wird aktuell noch weiter fokussiert.
Die Marke Culinare wird hauptsächlich im Einstiegspreissegment, vor allem im Lebensmitteleinzelhandel vertrieben. Und in interessanten Nischen können wir mit unseren Marken Ken Hom und Swissmar zusätzlichen Mehrwert für den Handel bieten.

P&G: Welche Rolle spielt der deutsche Markt?
René Stutz:
Der deutsche Markt ist für uns ein entscheidender Markt innerhalb Europas. Deshalb werden wir diesen sehr aktiv bearbeiten und weiter ausbauen. Mit den gegebenen Strukturen, insbesondere der Vertriebstochter Brandlands, die sich auf diesen Markt konzentriert, sind die Voraussetzungen gegeben, dass dieser Markt innerhalb der Gruppe weiter an Bedeutung gewinnt.

Lesen Sie das komplette Interview in unserem gerade erschienenen „P&G Special Küche“ . Lust auf mehr? Dann abonnieren Sie hier