Aus für die Doppelspitze

CEO Frank Iden verlässt Hermes

Die Hermes Logistik Gruppe Deutschland (HLGD) und die Hermes Transport Logistics (HTL) werden künftig von Frank Rausch geleitet, der bis auf weiteres den alleinigen Vorsitz der Geschäftsführung übernimmt. Bereits seit

Die Hermes Logistik Gruppe Deutschland (HLGD) und die Hermes Transport Logistics (HTL) werden künftig von Frank Rausch geleitet, der bis auf weiteres den alleinigen Vorsitz der Geschäftsführung übernimmt. Bereits seit Juni 2014 standen der langjährige Chef der HTL sowie Frank Iden, Geschäftsführer der HLGD, beiden Einzelgesellschaften gemeinsam als CEO-Doppelspitze vor. Diese wird nun mit sofortiger Wirkung abgelöst, da Frank Iden (Foto) das Unternehmen aus persönlichen Gründen und auf eigenen Wunsch verlässt.
"Mit sofortiger Wirkung wird Frank Rausch der Geschäftsführung bis auf weiteres alleine vorstehen und die HLGD sowie die HTL in enger Zusammenarbeit mit den für die einzelnen Ressorts verantwortlichen Kollegen weiter entwickeln", erklärt Hanjo Schneider, Mitglied des Vorstands der Otto Group und CEO der Hermes Europe. Die Entscheidung steht noch unter Vorbehalt der Gremien.
Frank Iden war im Oktober 2011 zum Vorsitzenden der Geschäftsführung der HLGD bestimmt worden. Zuvor hatte er seit Anfang 2009 die Bereiche Vertrieb, Marketing und Kundenservice innerhalb der Geschäftsführung verantwortet.
Auf die Ausrichtung und die Strategie der Unternehmensgruppe habe der Wechsel in der Führungsetage keinerlei Auswirkungen, versichert der Logistikkonzern. Ziel sei es, den Marktauftritt und die Kundenansprache der beiden eigenständig agierenden Unternehmen stärker aufeinander abzustimmen. Während die HLGD seit Jahren zu den führenden Dienstleistern im deutschen Paketmarkt zähle, habe sich die HTL auf weltweite Beschaffungs- und Distributionsverkehre spezialisiert. Da der anhaltende Boom im weltweiten E-Commerce die Koordination unterschiedlicher logistischer Leistungen voraussetze, optimiere Hermes derzeit die Synchronisation seiner Transportverkehre. Zudem werde geprüft, "wo gesellschaftsübergreifende Organisationsformen marktorientiert installiert werden können".