Trevira
Betriebsübergang verzögert sich
Eigentlich sollte er bereits zum 1. November über die Bühne gehen, jetzt hat sich der Betriebsübergang der insolventen Trevira-Gruppe an die neuen Eigentümer Stefan Messer und Dr. Karl-Gerhard Seifert erneut
Eigentlich sollte er bereits zum 1. November über die Bühne gehen, jetzt hat sich der Betriebsübergang der insolventen Trevira-Gruppe an die neuen Eigentümer Stefan Messer und Dr. Karl-Gerhard Seifert erneut verschoben. Wie das Unternehmen mitteilt, soll er nun am 31. Dezember vollzogen werden. Als Gründe für die Verzögerung wurden der notwendige Aufbau der Strukturen für das Unternehmen sowie die Auswirkungen der Finanzkrise, die bei dem Abschluss der Finanzierung für eine unerwartete, zeitliche Verschiebung geführt hätten, genannt. Auswirkungen auf den eigenständigen Geschäftsbetrieb der Trevira-Gruppe habe der neue Zeitplan aber nicht. "Aktuell und in absehbarer Zukunft ist die restrukturierte Trevira am Markt nicht nur überlebensfähig, sondern sehr erfolgreich", erklärte Insolvenzverwalter Werner Schneider.
Unterdessen habe die Gläubigerversammlung den Insolvenzverwalter im Amt bestätigt. Derzeit lägen die Gesamtforderungen bei knapp 100 Mio. Euro. Durch eingeleitete Restrukturierungsmaßnahmen sei das Unternehmen wirtschaftlich erfolgreich. So hätten die Umsätze im September bei 18,8 Mio. Euro gelegen – ein Jahreshöchststand. Im Oktober werde dieser voraussichtlich noch übertroffen. Mehr als 20 Mio. Euro würden für den vergangenen Monat erwartet, so Schneider.

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