Schieder

Aufschub bis 24 Uhr

Der Überlebenskampf von Schieder geht weiter: Zwar lief die Frist, den Insolvenzantrag zurück zu ziehen, ursprünglich gestern um 16 Uhr ab. Doch nach Gesprächen mit Gläubigern verlängerte der zuständige Amtsrichter

Der Überlebenskampf von Schieder geht weiter: Zwar lief die Frist, den Insolvenzantrag zurück zu ziehen, ursprünglich gestern um 16 Uhr ab. Doch nach Gesprächen mit Gläubigern verlängerte der zuständige Amtsrichter in Detmold die Dead-Line. Damit hat das Möbelunternehmen jetzt noch bis heute, 24 Uhr, Zeit für Verhandlungen mit der Deutschen Bank. Stimmt diese bis dahin dem Sanierungsplan nicht zu, ist Schieder insolvent.
Als die ablehnende Haltung der Deutschen Bank gestern Nachmittag bekannt wurde, demonstrierten mehrere Hundert Schieder-Mitarbeiter spontan vor der Bank-Filiale in Detmold, um für das Überleben des Unternehmens zu kämpfen (Fotos). Die Gründe für die bisherige Weigerung der Bank sind nicht bekannt. "Wir haben der Schieder-Gruppe am Montag einen Vorschlag im Interesse des Unternehmens gemacht", war laut Radio Lippe die einzige Aussage, die aus Frankfurt zu diesem Thema zu hören war.