Damixa

Verkauft!

33 Jahre lang gehörte Damixa zum amerikanischen Masco-Konzern. Seit 31. Juli geht der dänische Armaturenhersteller aus Odense nach dem Kauf durch Verwaltungsdirektor Kim Kenlev und Finanzchef Morten Vedel mit maßgeblicher

33 Jahre lang gehörte Damixa zum amerikanischen Masco-Konzern. Seit 31. Juli geht der dänische Armaturenhersteller aus Odense nach dem Kauf durch Verwaltungsdirektor Kim Kenlev und Finanzchef Morten Vedel mit maßgeblicher Unterstützung der Investorengesellschaft EVO Capital eigene Wege. Sowohl Masco (-23 % Umsatzrückgang im 2. Quartal) als auch Damixa haben unter der internationalen Krise massiv zu leiden. Damixa befinde sich derzeit in einer größeren Umstrukturierung. Dazu Kenlev: "Damixa ist von der Wirtschaftskrise schwer getroffen, weil unsere Produktionsanlagen nur bei einem weit höheren Umsatz rentabel sind. Wir sind dabei, nach Möglichkeiten zur Änderung und weiteren Optimierung unserer Produktion zu suchen."
Jens Heimburger von EVO Capital unterstreicht die nachhaltigen Ambitionen: "Damixa steht wie viele andere Unternehmen vor großen Herausforderungen. Wir haben es hier jedoch mit einer soliden Marke und einem Management zu tun, von dem wir glauben, dass es die Veränderungen umsetzen kann, um 2010 schwarze Zahlen zu schreiben. Wir glauben, dass eine Reihe von Jahren mit stabilem Niveau folgen wird, bevor wir ernsthaft mit Wachstum rechnen können. Deshalb sind wir bei Damixa auf einen langen, harten Weg eingestellt." Mit 600 Mitarbeitern gilt der Armaturenhersteller im Heimatland als Marktführer und unterhält Tochtergesellschaften in Deutschland (Iserlohn), Schweden, den Benelux-Ländern und in Russland.