VdDK

Jahresbilanz 2008 der deutschen Küchenmöbelindustrie

Mit 4,037 Mrd. Euro hat die deutsche Küchenmöbelindustrie das Jahr 2008 abgeschlossen. Dies entspricht einem Plus von 2,3 Prozent. Immerhin. Dabei ging es in den letzten Monaten des Jahres deutlich

Mit 4,037 Mrd. Euro hat die deutsche Küchenmöbelindustrie das Jahr 2008 abgeschlossen. Dies entspricht einem Plus von 2,3 Prozent. Immerhin. Dabei ging es in den letzten Monaten des Jahres deutlich abwärts. Sowohl am deutschen Markt als auch im Export.
Der Inlandsumsatz sank ab Oktober laut VdDK-Angaben zunächst einstellig und kam im Dezember schließlich auf -14,42 Prozent. Angesichts der guten ersten Jahreshälfte liegt der Gesamtumsatz im Inland jedoch mit 1,76 Prozent über dem Vorjahresschnitt.
Der Auslandsumsatz rutschte im Oktober um 4,5, im November um 6,4 und im Dezember schließlich um 9,23 Prozent ab. Angesichts des hohen Umsatzanteils dürfte hier insbesondere der abschwächende Küchenmarkt in den Niederlanden eine entscheidende Rolle spielen. Auf der Basis zweistelliger Zuwächse u. a.im Juli und im September ergibt sich jedoch immer noch ein Plus von 3,28 Prozent. Insgesamt lag die Exportquote in 2008 bei 35,85 Prozent vom Gesamtumsatz. 2007 hatte diese dasselbe Niveau (35,6 Prozent).
Trotz negativer Tendenzen zeigt sich VdDK-Geschäftsführer Dr. Lucas Heumann optimistisch für 2009: "Im Inland erwarten wir keine weiteren Rückgänge, sondern eine auf Vorjahresniveau sich stabilisierende Entwicklung. Dies entspricht den Feststellungen der GfK in ihrer zuletzt für Februar 2009 veröffentlichten Konsumklimastudie. Die Exporte ihrerseits dürften im 1. Halbjahr 2009 weiter rückläufig sein. Grund sind die verschlechterten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in weiten Teilen Europas als Folge der allgemeinen wirtschaftlichen Rezession. Hier erwarten wir eine Verbesserung der wirtschaftlichen Ergebnisse erst im 2. Halbjahr aufgrund der abgestimmten Bemühungen europäischer Regierungen zur Konjunkturbelebung."