ZVEI

Drei Prozent Plus für Hausgeräte

Um drei Prozent, auf 7 Mrd. Euro, ist der deutsche Hausgerätemarkt 2008 gewachsen, so weist der ZVEI-Zahlenspiegel nach vorläufigen Berechnungen aus. Um zwei Prozent Plus haben davon die Großgeräte zugelegt,

Um drei Prozent, auf 7 Mrd. Euro, ist der deutsche Hausgerätemarkt 2008 gewachsen, so weist der ZVEI-Zahlenspiegel nach vorläufigen Berechnungen aus. Um zwei Prozent Plus haben davon die Großgeräte zugelegt, wobei Einbaugeräte voraussichtlich ein bis zwei Prozent Zuwachs verzeichnen. Am besten schneiden Kleingeräte ab, die mit zwei Mrd. Euro Umsatz um fünf Prozent über dem Vorjahr liegen.
Zwar habe sich die Konsumstimmung bei den Verbrauchern in jüngster Zeit deutlich eingetrübt, doch schlage dies nur verhalten auf die Hausgerätebilanz durch. "Der Inlandsmarkt für Haushalt-Großgeräte zeigt sich bisher robust", kommentiert ZVEI-Sprecher Dr. Reinhard Zinkann die aktuelle Situation. Das Umsatzwachstum kommt dabei nicht von höheren Stückzahlen, sondern von der gewachsenen Nachfrage nach hochwertigen Geräten. Qualitätsbestimmende Merkmale wie Verarbeitung, Energie-Effizienz oder Komfort sind für den Verbraucher beim Hausgerätekauf wichtiger geworden."
Aufgrund des derzeitigen Abschwungs in Nordamerika und EU-Ländern wie Großbritannien, Italien und Spanien zeigt der Export demgegenüber ein Minus von zwei bis drei Prozent. Für 2009 geht der ZVEI insgesamt von einer Stagnation aus und rechnet für den Export mit drei bis vier Prozent Rückgang.