GfMTrend-Möbelmesse
Die Kraft der Inszenierung
Beim Betreten des Möbelhauses Treitinger fühlte man sich am vergangenen Wochenende ein wenig wie ein Endkunde – so sehr zog einen die neu konzipierte Ausstellung in ihren Bann. Für die im Zwei-Jahres-Turnus in Neustadt stattfindende Möbelmesse hatte das GfMTrend-Team gemeinsam mit der 3C-Gruppe und den Rietberger Möbelwerken eine individuelle Ausprägung des Mix-&-Match-Konzepts entwickelt, das die beiden Industrie-Schwergewichte während der Möbelmeile im Herbst so leichtfüßig umgesetzt hatten.
Doch nicht nur hier hatten die GfMTrend-Produktmanager ganze Arbeit geleistet. Besonders deutlich zeigte sich dies im sogenannten Preisoffensive Aktions- und Leistungssystem (PAL). So bezeichnet der GfMTrend-Verband seine Strategie eines fokussierten Einkaufs mit konsequentem Renditeanspruch. Dieses Mal stand jedoch nicht allein die wirtschaftliche Schlagkraft im Mittelpunkt, sondern ebenso die Ästhetik. „Wir haben hier die bisher schönste Messe in Neustadt an der Donau durchgeführt. Wir bewegen uns am Point of Sale immer weiter in Richtung Inspiration und Kreativität – genau das, wonach die Endverbraucher bei unseren Gesellschaftern suchen“, unterstrich Monika Simon, Geschäftsführerin von GfMTrend.
„Auch wenn der Abverkauf schwierig ist, haben unsere Händler erkannt, dass sie Platz schaffen müssen für die frische Ware, die sie hier gesehen haben“, erklärte Josef Palgen, Produktmanager bei GfMTrend. Sein Kollege Michael Liß ergänzte: „Der mittelständische Fachhandel ist aktuell von allen Vertriebsformen am agilsten unterwegs – und besitzt daher auch die Kraft, zu ordern.“ . Unterstrichen wird diese Aussage durch die Zahlen des laufenden Jahres: Bis Ende Oktober liegt der Verband im Umsatz 1,5 Prozent über Vorjahr. Sollte sich in den Wochen des Jahres ein normales Saisongeschäft ergeben, könnten daraus sogar glatte zwei Prozent werden.
Um auf die Marktdynamik zu reagieren und die Preisabstufungen oberhalb der Mitte noch feiner zu gestalten, konnte GfMTrend insgesamt elf neue Lieferanten gewinnen. Es ist gut möglich, dass bereits im kommenden Jahr einige dieser Newcomer in den Kreis der PAL-Lieferanten aufsteigen – vorausgesetzt, die Zusammenarbeit entwickelt sich positiv.
Wie gewohnt unterstützt der Verband seine Händler bei der Umsetzung der zentralen Serviceleistungen mit einem erfahrenen Team. Damit der Funke vor Ort noch schneller überspringt, veranstaltet GfMTrend im Februar und März 2026 erstmals sieben regionale Impulstage, um noch näher bei den Gesellschaftern zu sein und ein besseres Verständnis der regionalen Bedürfnisse zu erhalten. Ziel dieser Impulstage ist es, das Leistungsspektrum des Verbands – von Local Branding mit M-Connect über das Küchen-KI-Tool bis hin zur Unterstützung bei der Ausstellungskonzeption – weiter zu verankern.
Mit diesem Set-up und den bereits geplanten Aktivitäten für den Jahresbeginn 2026 fallen die Aussichten für das kommende Jahr positiv aus. Entscheidend wird sein, die Gesellschafter dazu zu motivieren, die in Neustadt vorgestellten Themen entschlossen umzusetzen. Das zahlt sich für die Häuser auf allen Ebenen aus – im Marketing, bei den Konditionen und in der Wahrnehmung der Kundinnen und Kunden. Unter günstigen Rahmenbedingungen erscheint sogar ein noch höheres einstelliges Wachstum als im laufenden Jahr realistisch.
Der erfolgreiche Jahresabschluss mit Messe und vorläufiger Bilanz wurde anschließend traditionell im Kuchlbauer Weißbierstadl im benachbarten Abensberg gefeiert – bei bester Stimmung und dem ein oder anderen Kaltgetränk. Monika Simon dankte abschließend allen Beteiligten für ihren Einsatz: „Eine Messe ist immer ein Kraftakt – für das eigene Team ebenso wie für die Lieferanten. Aber wenn man partnerschaftlich und lösungsorientiert zusammenarbeitet, kommt vieles ganz von allein ins Laufen.“







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