Höffner
“Nur über meine Leiche”
"Ich möchte nicht nach Pinneberg – nur über meine Leiche" – so reagierte Höffner-Chef Kurt Krieger gegenüber dem "Hamburger Abendblatt" auf die neusten Überlegungen des Hamburger Senats, den umstrittenen Neubau
"Ich möchte nicht nach Pinneberg – nur über meine Leiche" – so reagierte Höffner-Chef Kurt Krieger gegenüber dem "Hamburger Abendblatt" auf die neusten Überlegungen des Hamburger Senats, den umstrittenen Neubau des Möbelhauses von Hamburg-Eidelstedt in den Kreis Pinneberg zu verlegen. Nach Informationen der Zeitung hatte der Pinneberger Landrat Wolfgang Grimme Bürgermeister Ole von Beust bei einem gemeinsamen Termin auf den Höffner-Bau angesprochen und auf eine Fläche in Halstenbek mit Autobahnanschluss aufmerksam gemacht. "Wir haben uns 14 Jahre lang um dieses Projekt gekümmert. Es war ein langer, steiniger Weg, und ich möchte dahin", beharrte Krieger. Schließlich habe er bereits 30 Millionen Euro in das Projekt investiert.
Ein Treffen zwischen der für die Baugenehmigung zuständige Hamburger Senatorin für Stadtentwicklung, Anja Hajduk, und Krieger hat gestern unterdessen keine Entscheidung gebracht. "Frau Hajduk hat das Projekt nicht abgelehnt. Aber sie hat natürlich derzeit andere Sorgen", erklärte der Höffner-Chef nach dem Treffen gegenüber dem "Hamburger Abendblatt". Demnach habe die Senatorin Krieger um Verständnis gebeten, dass eine Entscheidung über die Höffner-Ansiedlung in Eidelstedt wegen des Streits um das Kohlekraftwerk Moorburg erneut verschoben wird.

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