r-Küchentechnik

“Bis 2010 wollen wir wieder Marktführer sein”

Rund ein Jahr nach der Insolvenz ist Gerhard Lipinski, Geschäftsführer von r-Küchentechnik (vormals Rudolph), wieder voller Optimismus und Tatendrang. Mit 4.000 Kunden seien fast Zweidrittel der alten Klientel im Boot,

Rund ein Jahr nach der Insolvenz ist Gerhard Lipinski, Geschäftsführer von r-Küchentechnik (vormals Rudolph), wieder voller Optimismus und Tatendrang. Mit 4.000 Kunden seien fast Zweidrittel der alten Klientel im Boot, erklärte er auf der Pressekonferenz am vergangenen Donnerstag. Neben den wichtigen Verbandslistungen und der Rückkehr von Großkunden wie Astroh konnten auch neue Händler (z. B. Filialist Porta) hinzugewonnen werden. Und mit der CG-Gruppe als neuem Besitzer gebe es enorme Rückendeckung, die das Unternehmen zudem aus der früheren Abhängigkeit von Warenkreditversicherern und Banken befreien.
"2009 wollen wir das Niveau aus der Zeit vor der Insolvenz erreichen (etwa 36 Mio. Euro) und 2010 wieder Marktführer sein," so das hochgesteckte Ziel. Neben neuen Produkten, vor allem in den angestammten Kompetenzbereichen Lichttechnik und Nischensysteme, sieht Lipinski vor allem die logistische Leistung als Wettbewerbsvorteil, die kleine Unternehmen meist überfordere. Sukzessive werden auch die aktuell 60 Mitarbeiter (früher 95) wieder aufgestockt. Für Ende 2008 ist zudem der Umzug von Halver nach Lüdenscheid geplant, wo dann ein großes Lager (8.000 – 10.000 qm), eine Ausstellung und das Kundenservice-Center unter einem Dach untergebracht sind.
Leicht wird die Rückkehr zum alten Status indes sicher nicht. Denn inzwischen liegt Hauptkonkurrent Naber in Führung und habe laut Inhaber Hans-Joachim Naber 2006 sogar den früheren Rudolph-Umsatz übertroffen.
(Mehr zum Thema in der Februar-Ausgabe der "möbel kultur")