Frankfurt
Kulturgeschichte des Resopal
Das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt zeigt bis zum 7. Februar die Ausstellung "Original Resopal – Die Ästhetik der Oberfläche". Bereits um 1930 hat sich Resopal mit seiner neutralen Ästhetik und
Das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt zeigt bis zum 7. Februar die Ausstellung "Original Resopal – Die Ästhetik der Oberfläche". Bereits um 1930 hat sich Resopal mit seiner neutralen Ästhetik und seiner kühlen, eleganten und glatten Erscheinung als modernes Produkt (Schichtstoffplatte) durchgesetzt. Hergestellt aus übereinander geschichteten Zellulosebahnen, die mit Kunstharz getränkt unter hohem Druck und Hitze zu einem homogenen, dünnen Plattenmaterial verpresst werden. Seit den 50er Jahren dient Resopal vor allem zur Ausstattung von privaten und öffentlichen Innenräumen, zur Beschichtung von Möbeln, insbesondere in der Küche. Seit den 70er Jahren wird es auch im Fassadenbau verwendet. Ziel der kulturhistorisch angelegten Ausstellung ist es, das Phänomen Resopal in seiner wichtigsten Entwicklung Entwicklungen auf dem Hintergrund von Architektur- und Designgeschichte des 20. Jahrhunderts darzustellen. (Bild: Werbeprospekt aus den Fifties)

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